Stand: 18.08.2018 16:22 Uhr

Busunfall: Ursache bleibt unklar

Nach dem schweren Unfall eines Reisebusses auf der A19 bleibt weiter unklar, warum er von der Fahrbahn abkam. Die Polizei in Güstrow wird von Montag an die Ermittlungen übernehmen, teilte die Polizei in Rostock mit. Der Bus war am Freitagmorgen auf der Autobahn 19 in Richtung Berlin unterwegs. Bei Linstow (Landkreis Rostock) war er von der Fahrbahn abgekommen, in den Straßengraben gefahren und dort umgekippt. 22 Insassen kamen ins Krankenhaus, einige von ihnen waren schwer verletzt. Einer der Fahrgäste wurde eingeklemmt und musste aus dem Bus befreit werden.

63 Passagiere aus 22 Ländern

Wie es den verletzten Insassen geht, konnte die Polizei in Rostock nicht sagen. In dem Flixbus, der von Stockholm nach Berlin unterwegs war, hatten 63 Passagiere aus 22 Ländern und zwei Fahrer gesessen. Feuerwehren und Rettungsdienste aus den Landkreisen Rostock und Mecklenburgische Seenplatte waren mit rund 60 Einsatzkräften und vier Rettungshubschraubern im Einsatz. Der Bus wurde schließlich von einem Abschleppunternehmen geborgen und nach Berlin transportiert.

Busunfall auf der A19: Mehrere Schwerverletzte

Untersuchungen zur Unfallursache

Ermittlern zufolge hat sich der Unfall bei freier Sicht und gerader Strecke ereignet, weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Mit genauen Erkenntnissen zur Unfallursache ist erst in ein paar Wochen zu rechnen, hieß es. Alkohol am Steuer kann als Unfallursache ausgeschlossen werden. Das ergab ein Atemalkoholtest beim Busfahrer - er hatte laut Polizei 0,00 Promille.

Für Angehörige hat der Landkreis Rostock ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0395 570872000 eingerichtet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.08.2018 | 16:00 Uhr

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