Stand: 13.09.2020 10:23 Uhr

Bahnübergang: Zug und Auto kollidieren

Ein zerstörtes Auto liegt nach der Kollision mit einem Zug an den Gleisen. © NDR Foto: Michael Brockmöller
An unbeschrankten Bahnübergängen kommt es immer wieder zu Unfällen. Bei diesem Zusammenstoß wurden fünf Menschen verletzt.

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug am Bahnübergang in Silz bei Jabel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sind fünf Menschen verletzt worden. Laut Polizei hatte der Autofahrer den unbeschrankten Bahnübergang trotz Wartepflicht mit seinem Fahrzeug überquert, obwohl der herannahende Triebwagen schon zu hören war.

Kollision war nicht zu verhindern

Die 50-jährige Triebwagenführerin sah demnach das Auto auf den Gleisen, sie hupte und bremste den Zug sofort - konnte den Zusammenstoß mit dem Auto aber nicht mehr verhindern. Der Zug schob das vollbesetzte Auto ins Gleisbett. Der Fahrer des Pkw wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Bahnstrecke weiterhin gesperrt

Der Beifahrer, zwei weitere Insassen im Auto und eine Frau im Zug wurden leicht verletzt und in umliegenden Krankenhäusern versorgt. Am Auto entstand Totalschaden, am Zug ein Sachschaden von 10.000 Euro. Die Bahnstrecke zwischen Waren und Malchow bleibt nach dem Unfall noch gesperrt. An dem unbeschrankten Bahnübergang in Silz kommt es häufiger zu Unfällen. Erst vor zwei Jahren gab es den letzten schweren Unfall an gleicher Stelle.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.09.2020 | 09:00 Uhr

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