Das Forum

Montag, 27. Juli 2020, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Sozialgesetz-Bücher © picture-alliance/dpa Foto: Caroline Seidel

von Kathrin Sanders

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind für das deutsche Sozialsystem eine Belastungsprobe. Viele Menschen müssen mit deutlich weniger Geld auskommen und sind auf unterstützende Leistungen angewiesen. Staatliche Rettungs- und Konjunkturprogramme sollen gerade jetzt in der Wirtschaftskrise soziale Not lindern oder - noch besser - verhindern. Eine Herausforderung für den deutschen Sozialstaat.

Fehlerhafte Bescheide

Akten auf einem Tisch in einem deutschen Sozialgericht © picture-alliance/dpa Foto: Johannes Eisele
Ablehnungen von Sozialleistungen landen immer wieder vor Gericht.

Doch der Sozialstaat funktioniert nicht immer so, wie es sich die Hilfesuchenden vorstellen und wünschen. Sozialleistungen sind - auch ohne Corona-Krise - oft mit viel Bürokratie verbunden. Mit Anträgen, Bescheinigungen und dicken meist schwer zu verstehenden Sozialgesetzbüchern. Keineswegs immer bekommen Antragsteller die gewünschte Leistung auch bewilligt. Die Gründe für die Ablehnung bleiben oft unklar. Das sorgt bei den Betroffenen für Frust.

Doch sie können sich wehren: Sie können gegen die Bescheide von Sozialbehörden, Krankenkassen oder Rentenversicherungen Widerspruch einlegen. Viele dieser Fälle landen vor den Sozialgerichten und gehen oft zugunsten der Kläger aus. Das wirft Fragen auf: Warum sind so viele Bescheide fehlerhaft?

Eine gezeichnete Weltkarte. © fotolia.com Foto: zagandesign

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