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Tschernobyl: Alltag in der Sperrzone

Montag, 04. Mai 2020, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Die neue Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl. © dpa Foto: Ebrd PhotostreamHandout

Tschernobyl - Alltag in der Sperrzone

Sendung: Das Forum | 04.05.2020 | 20:30 Uhr | von Wilczynski, Martha

Ende April 1986 explodierte ein Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl. Eine TV-Serie sorgte 2019 für einen Touristenboom. Begegnungen mit Menschen in der Sperrzone.

Ein Reportage-Feature von Martha Wilczynski, ARD Studio Moskau

Shelterbau in Tschernobyl. © Kalzip GmbH/Koblenz
Über den Reaktorblock 4 wurde eine Schutzhülle gebaut.

Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock vier im Kernkraftwerk Tschernobyl. Heute – 34 Jahre später – ist die mehr als 2500 Quadratkilometer große Sperrzone auch ein Touristenmagnet Eine TV-Serie über die Reaktorkatastrophe lockte im vergangenen Jahr 124 000 Besucher an. Dieses Jahr sollten es noch mehr werden. Besonders beliebt sind die Ruinen der einstigen Vorzeigestadt Prypjat. Doch die Corona-Pandemie stoppte den Touristenboom abrupt. Und Waldbrände machen einen Besuch derzeit nahezu unmöglich.

Ganz verlassen ist die Sperrzone um Tschernobyl nicht. An einigen Stellen gibt es so etwas wie Alltag. Und auch im Atomkraftwerk selbst geht die Arbeit weiter.

Die ARD-Korrespondentin Martha Wilczynski war im vergangenen Herbst in der Sperrzone unterwegs und hat mit Bewohnern und Kraftwerksarbeitern, Touristen und Touristenführern gesprochen.

Eine gezeichnete Weltkarte. © fotolia.com Foto: zagandesign

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