Stand: 19.03.2018 18:20 Uhr

Udo Lindenberg eröffnet seine "Panik City"

Wo, wenn nicht an der Reeperbahn? Udo Lindenberg hat am Montagabend seine "Panik City" mitten im Amüsierviertel auf St. Pauli eröffnet. Die "Udo Lindenberg Experience" soll kein Museum, sondern eine multimediale Erlebniswelt rund um das Lebenswerk des Deutschrockers sein. Auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern können Besucher in das "Udoversum" eintauchen. Zu sehen ist ein interaktiver "Trip durch Udos Lebensstationen".

Musik, Malerei und Politik

Das Technik-, Kunst- und Kulturprojekt des selbst ernannten Panik-Rockers soll Musik, Malerei und Politik unter einen Hut bringen - eine "Action-Stätte", die seine eigene Story mit dem Zeitgeschehen und der Historie der "Bunten Republik Deutschland" verbindet. Zu den Initiatoren und Hauptinvestoren gehört Theaterbetreiber Corny Littmann (Schmidt Theater, Schmidts Tivoli). Gemeinsam mit Gastronom Axel Strehlitz ("Das Dorf") betreibt er auch das Klubhaus St. Pauli, in dem die "Panik City" errichtet wurde.

Udos Welt in der "Panik City"

Der Trip in Udo Lindenbergs "Panik City" beginnt im gläsernen Fahrstuhl. Wer den Weg des Rockstars vom Liftboy zum Lindenwerk nachempfinden will, muss nach oben. Danach können die Besucher in einem halben Dutzend Räumen die wichtigsten Stationen im Leben des 71-Jährigen besuchen.

Besucher können ab Dienstag kommen

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"Panik City": Auf ein "Likörell" mit Udo

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Nach der großen Eröffnungsparty mit geladenen Gästen beginnen für Besucher am Dienstag die 90-minütigen Touren. Das "Lindenwerk" wird in der Wahlheimat des Musikers genau dort gewürdigt, "wo Udo hingehört", wie Littmann sagt: auf der Reeperbahn. Dort sind dem Sänger bereits ein Stern auf dem Gehweg vorm ehemaligen "Café Keese" sowie eine Wachsfigur im "Panoptikum" gewidmet. Im Sommer vergangenen Jahres fiel außerdem im Operettenhaus der letzte Vorhang für sein Musical "Hinterm Horizont" - für Fans geht es nun fast nebenan weiter.

 

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Hamburg Journal | 19.03.2018 | 19:30 Uhr

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