Stand: 18.12.2018 06:42 Uhr

SPD will Bezirksamt-Mitarbeiter besser bezahlen

Wer in einem der sieben Hamburger Bezirksämter arbeitet, bekommt oft weniger Geld als ein Mitarbeiter einer Zentralverwaltung - obwohl er oder sie den gleichen Job macht. Das soll sich ändern: Die SPD plant, für mehr Gehälter-Gerechtigkeit zu sorgen und gleichzeitig die Jobs attraktiver zu machen.

Immer schwieriger, Personal zu finden

Markus Schreiber und Sven Tode aus der SPD-Bürgerschaftsfraktion ist es schon lange ein Dorn im Auge: Wer im Bezirksamt arbeitet, bekommt für die gleiche Tätigkeit oft weniger Geld als in den Fachbehörden. Für den Bereich sei es dadurch immer schwieriger, Personal zu finden oder auch nur zu halten, so der ehemalige Bezirksamtsleiter Schreiber. "Die Arbeit ist mindestens gleichwertig mit der in den Fachbehörden. Oder vielleicht sogar noch höherwertiger, weil sie den direkten Kontakt haben zu den Bürgerinnen und Bürgern", so Schreiber.

Auch Sven Tode aus der SPD-Bürgerschaftsfraktion erklärte, es könne nicht sein, dass andere Bundesländer Hamburg die besten Mitarbeiter vor der Nase wegschnappten. Der Bürger spüre zudem, welche Arbeit geleistet werde, so Tode.

Mehrkosten von bis zu 15 Millionen Euro

Die Finanzbehörde hat den Angaben zufolge bereits grundsätzliche Zustimmung zu den Plänen der Fraktion signalisiert. Um wie viele der rund 6.000 Stellen in den Bezirksverwaltungen es geht, soll jetzt geprüft werden. Tode und Schreiber schätzen die Kosten grob auf 10 bis 15 Millionen Euro jährlich.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.12.2018 | 06:00 Uhr

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