Naturschützer legen Alsterfleet trocken

Stand: 21.04.2021 20:10 Uhr

Was lebt im Alsterfleet? Damit beschäftigen sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bündnisses "Lebendige Alster" in Hamburg. In der Nacht zum Mittwoch wurde dafür das Wasser in der Innenstadt abgelassen.

Dafür wurden die Rathausschleuse geschlossen und die Schaartorschleuse geöffnet. Bis zum Mittwochnachmittag wurde dort der Untergrund des Alsterfleets freigelegt. Die Naturschützerinnen und Naturschützer untersuchten, wie sich der Bestand etwa an Muscheln, Wollhandkrabben und Fischen entwickelt hat.

Der NABU hatte 2012 mit dem BUND und der Aktion Fischotterschutz das das Projekt "Lebendige Alster" ins Leben gerufen. Eine "Grüne Schute" ist seit Dezember 2019 im Fleet verankert, im August 2020 wurde sie als Ort der Umweltbildung in Betrieb genommen.

Weitere Informationen
Eine bepflanzte Schute.

"Grüne Schute": Umweltprojekt zwischen Alster und Elbe

Eine 23 Meter lange Lastenschute soll in Hamburg als Lebensraum für Tiere und Ort für die Umweltbildung dienen. Die "Grüne Schute" wird betrieben vom Projekt "Lebendige Alster". (14.08.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.04.2021 | 09:18 Uhr

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