Stand: 05.03.2021 17:03 Uhr

Lockdown: Die neuen und bestehenden Corona-Regeln für Hamburg

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll der Lockdown auch in Hamburg bis mindestens 28. März verlängert werden. Das ist das Ergebnis des Corona-Gipfels von Bund und Ländern vom 3. März. Der Hamburger Senat hat danach angekündigt, dass er die Beschlüsse vollständig umsetzt. Die neuen und die bestehenden Regeln in diesem Überblick aktualisiert:

Allgemein: Maskenpflicht, Hygiene und Abstandsregeln

  • Am 26. Februar hat der Senat mit einer Verordnung die Maskenpflicht in Hamburg noch einmal verschärft. Demnach sollen Menschen auch etwa rund um die Alster, an der Elbe, den Landungsbrücken und im Stadtpark am Wochenende und Feiertags auch draußen eine Maske tragen müssen. Eine komplette Liste der betroffenen Straßen, Plätze und Grünflächen umfasst auch die Einkaufsstraßen in der Innenstadt und häufig besuchten Straßen und Plätze in St. Georg und St. Pauli. Für sie waren schon vorher eine Maskenpflicht vom Senat festgelegt worden. Außerdem wurde eine Maskenpflicht für Erwachsene auf allen öffentlichen und privaten Spielplätzen festgelegt.
  • Es gelten weiterhin die allgemeinen Hygienevorgaben, Schutzkonzepte und die Maskenpflicht. Die Einhaltung dieser Regeln bleibt die Voraussetzung für alle zugelassenen Aktivitäten.
  • Zu Personen, mit denen man im selben Haushalt lebt, muss kein Abstand gehalten werden.
  • In Bussen und Bahnen, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen müssen Menschen ab 14 Jahren seit dem 22. Januar grundsätzlich medizinische Masken tragen. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2. Einfache Alltags- beziehungsweise Stoffmasken oder über Mund und Nase gezogene Tücher oder Kleidungsstücke sind dort nicht mehr gestattet.
  • Auch in Büros und Betrieben und in öffentlichen Gebäuden sind medizinische Masken vorgeschrieben. Erst am Arbeitsplatz dürfen die Masken abgenommen werden, bei mindestens 1,50 Meter Abstand zum nächsten Kollegen oder zur nächsten Kollegin. 
  • Tücher oder über Mund und Nase gezogene Kleidungsstücke sind auch in allen übrigen Bereichen mit einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr zulässig.
  • Wer aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit ist, muss dies mit einem ärztlichen Attest (Original) oder einem Schwerbehindertenausweis nachweisen können.

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