Stand: 19.12.2018 14:36 Uhr

Holstenquartier: Offenbar Teileinigung

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So könnte das Holstenquartier später einmal aussehen.

Wie dicht wird das Gelände der Holstenbrauerei in Hamburg-Altona bebaut? Der Bezirk Altona und der Investor SSN-Group streiten seit Monaten darüber, ob es insgesamt 160.000 oder 180.000 Quadratmeter Geschossfläche geben soll. Nun haben beide Seiten offenbar zumindest den Weg für eine Einigung gefunden.

Größeres Stadtteilzentrum gegen mehr Wohnfläche

Der Bezirk möchte, dass der Investor ein 4.000 Quadratmeter großes Stadtteilzentrum mitfinanziert - über dessen günstige Mieten. Dort sollen zum Beispiel eine Sozialstation, Bildungseinrichtungen und Beratungsstellen einziehen. Im Gegenzug möchte der Investor mehr Wohnfläche bauen. "Wenn ich 4.000 Quadratmeter Community-Fläche baue, gebt mir bitte woanders 4.000 Quadratmeter, damit ich das refinanzieren kann", sagte Christoph Gröner, Chef der SG-Gruppe, die die Wohnungen im Holstenquartier baut.

Auch am Schulbau beteiligt sich der Investor. Das alte Sudhaus und der Juliusturm sollen stehen bleiben - als Identifikationspunkt für die geplant 3.000 Bewohner.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.12.2018 | 13:00 Uhr

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