Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd liegt am Terminal Burchardkai in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius

Hapag-Lloyd am JadeWeserPort: Was der Deal für Hamburg bedeutet

Stand: 30.09.2021 17:11 Uhr

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd will in Zukunft einen Teil ihrer Schiffe nach Wilhelmshaven schicken. Allerdings soll auch nach dem Einstieg am JadeWeserPort der überwiegende Teil der Container in Hamburg umgeschlagen werden.

85 bis 90 Prozent der Fracht nach Deutschland wird weiter über Hamburg gehen, sagte Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen. Gleichzeitig verteidigte er den Einstieg des Unternehmens beim Hamburger Konkurrenten, dem JadeWeserPort: Hapag-Lloyd wolle zuverlässigen Zugriff auf Umschlagskapazitäten.

Habben Jansen sieht Vorteile für deutsche Häfen

Die Reederei beteiligt sich mit 30 Prozent am JadeWeserPort. Dadurch würden die deutschen Häfen insgesamt gestärkt, so Habben Jansen. Aktuell hat die Reederei - wie die gesamte Transportwirtschaft - mit vielen Verspätungen zu kämpfen. Durch Corona gibt es in vielen Häfen und im Hinterland Probleme bei der Abfertigung von Schiffen und Waren. Laut Habben Jansen zählt dazu auch Hamburg. Der Hapag-Lloyd-Chef geht nicht davon aus, dass sich die Lage in diesem Jahr entspannt.

Bald weitere Beteiligungen?

Habben Jansen kann sich weitere Beteiligungen der Hamburger Reederei an Terminals wie am JadeWeserPort vorstellen. "Es würde mich nicht wundern, wenn es in Zukunft die eine oder andere ähnliche Investition geben würde", sagte er. Konkrete Orte nannte er nicht.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 30.09.2021 | 17:00 Uhr

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