Stand: 01.08.2020 08:37 Uhr

Bettensteuer spült Geld in Hamburgs Kassen

Die Kultur- und Tourismustaxe war 2019 wieder eine lukrative Einnahmequelle für Hamburg. 16 Millionen Euro nahm die Stadt damit laut Senat ein. Mit diesem Geld wurden demnach insgesamt 136 Projekten aus Kultur, Sport und Tourismus gefördert.

Viel Geld für Musik- und Festivatprojekte

Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung von Musik- und Festivalprojekten. Gut fünf Millionen Euro flossen in diese Bereiche. Davon profitierte zum Beispiel das Reeperbahn Festival, Elbjazz und Dockville, aber auch die Lessingtage, das Harbour Front Literaturfestival und das Orgeljahr anlässlich des 300. Todestages von Arp Schnitger.

Im Sport lag der Schwerpunkt auf den großen Veranstaltungen wie Marathon, Triathlon, dem Spring- und Dressurderby. Aber auch der Active City Summer mit über 1.000 kostenfreien Trainingsstunden unter freiem Himmel bekam Geld aus dem Topf der sogenannten Bettensteuer. Außerdem wurde das Geld in Werbung für Hamburg als Tourismusstadt investiert. Nach dem Motto: Je mehr in aller Welt über Hamburg berichtet wird, desto mehr Gäste kommen und desto höher sind Einnahmen aus der Steuer.

Bettensteuer gibt es seit 2013

Die Kultur- und Tourismustaxe gibt es seit 2013. Alle Gäste, die privat in Hamburger Hotels und Pensionen übernachten, müssen diese sogenannte Bettensteuer zahlen. Die Steuer wird pro Übernachtungsgast und Tag erhoben und ist je nach Zimmerpreis gestaffelt. Bei einem Übernachtungspreis von 250 Euro sind es beispielsweise fünf Euro.

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