Mario Adorf in der Verfilmung von "Das Totenschiff". © picture alliance / United Archives | United Archives/Impress

Das Totenschiff

Der wohl berühmteste Roman des Schriftstellers B. Traven in der Radiofassung von Ernst Schnabel zählt zu den Glanzstücken des frühen Nachkriegshörspiels.

Bill, ein amerikanischer Seemann, ist einer der Verlorenen, die von einem Land ins andere abgeschoben werden. Keine Papiere, keine Rechte, keine Heimat. Ein dummer Zufall, ein Mädchen in irgendeinem Hafen im alten Europa, eine durchbummelte Nacht: Das Schiff dampfte ab, mit den Papieren, die in den Augen der Behörden allein die menschliche Existenz ermöglichen. Die letzte Station von Bill ist ein verrosteter Pott irgendwo auf See, im Sturm.

Weltberühmt wurde B. Traven mit seinem später auch verfilmten Roman "Das Totenschiff". Um das Leben des sozialengagierten Schriftstellers ranken sich bis heute Legenden. Von einigen dieser Legenden erzählen wir in dem Hörspiel "B. Traven" von Frédéric Sonntag. In dieser von Christiane Ohaus inszenierten, komplexen Spurensuche wird der große Erzähler Traven zum Symbol eines Freiheit und Unabhängigkeit suchenden intellektuellen Anonymus des 20. Jahrhunderts.

Besetzung

Mit Peter Mosbacher, Willy Schweissguth, Marianne Wischmann, Carl Voscherau, Hermann Schomberg u.v.a.

Bearbeitung: Ernst Schnabel.
Komposition: Winfried Zillig.
Regie: Ludwig Cremer.
Produktion: NWDR Hamburg 1946.
Redaktion: Michael Becker.

Weitere Informationen
B. Traven © CC / Montage

B. Traven

B. Traven wird im Hörspiel von Frédéric Sonntag zum Symbol eines Freiheit und Unabhängigkeit suchenden intellektuellen Anonymus des 20. Jahrhunderts. mehr

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