Feature

Marlene Dietrich, ihre Schwester und die Licht-Spiele von Bergen-Belsen

Dienstag, 14. Dezember 2021, 20:00 bis 21:00 Uhr

Schwarz-Weiß-Porträt der Schauspielerin Marlene Dietrich. © dpa Foto: Courtesy Everett Collection
Ein unbekanntes Kapitel aus dem Leben der Filmdiva Marlene Dietrich: ihre Schwester Elisabeth als Kinobetreiberin in Bergen-Belsen während der Nazi-Diktatur.
Ein Feature von Peter Schanz

In ihrem berühmten Filmgespräch mit Maximilian Schell von 1984 hat Marlene Dietrich behauptet, sie sei ein Einzelkind gewesen. Das blieb lange Zeit der Kenntnisstand der Biographen. Tatsächlich hatte Marlene Dietrich eine Schwester, zwei Jahre älter namens Elisabeth. Als Marlene Dietrich mit den amerikanischen Befreiern einige Wochen vor Kriegsende 1945 nach Deutschland kam, erfuhr sie vom Aufenthaltsort ihrer Schwester in Bergen-Belsen. Doch Elisabeth war dort kein KZ-Opfer. Marlenes Erleichterung währte kurz: die Schwester hatte sich als Kino-Betreiberin auf der Täter-Seite positioniert.  

Mit: Vanessa Loibl, Claire Lütcke, Gustav-Peter Wöhler, Hagen Oechel und Roman Mucha
Technische Realisation: Kai Schliekelmann und Markus Freund
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: NDR 2017

Verfügbar bis zum 08.12.2022.

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