Stand: 13.09.2018 17:15 Uhr

Kunst aller Epochen - mit Ottifant

Ostfriese, Sänger, Blödelbarde - so kennt man Otto Waalkes. Aber Otto kann mehr. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt in seiner neuen Ausstellung den in diesem Jahr 70 Jahre alt gewordenen gebürtigen Emder als Maler und Zeichner. Zu sehen sind über 200 Exponate, darunter Original-Gemälde, frühe Zeichnungen und Cartoons. Im Mittelpunkt stehen seine Parodien auf Klassiker der Kunstgeschichte, die er mit seinem Markenzeichen, dem Ottifanten, schmückt. Parodien seien "die aufrichtigste Form der Verehrung", sagte Otto bei der Präsentation der Ausstellung am Donnerstag. Die Schau ist bis zum 17. Februar 2019 zu sehen.

Ein Bild im Stile Andy Warhols.

Otto der Maler - Die Ausstellung im MKG

Hamburg Journal -

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt mehr als 200 Exponate von Otto, dem Maler. Darunter auch viele frühe Zeichnungen und selbst gestaltete Plattencover. Immer dabei: die Ottifanten.

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Michelangelo, Caspar David Friedrich und mehr

Ottos Malerei widmet sich der Kunst aller Epochen. Bilder von Michelangelo und Caspar David Friedrich werden ebenso mit Ottifanten versehen wie die von Edvard Munch oder Robert Rauschenberg. Darüber hinaus hat er viele Motive seiner Wahlheimat Hamburg ausgewählt. Ergänzt wird die Ausstellung mit Spickzetteln seiner Bühnenauftritte, Plattencovern und selbst gestalteten Plakaten. Seine Staffelei ist ausgestellt, daneben eine Farbpalette und eine Kanne für Ostfriesen-Tee. Zu sehen ist auch der Nachbau des Pilsumer Leuchtturms und des Emder "Otto Hus".

Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg

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5 Bilder

Bilder aus "Otto - Die Ausstellung"

Ostfriese, Sänger und Blödelbarde Otto Waalkes ist in diesem Jahr 70 geworden. Dass der gebürtige Emder auch malen kann, zeigt eine Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Bildergalerie

1970 zog Otto von Emden nach Hamburg, um an der Hochschule für bildende Künste zu studieren. Sein Vater sei Malermeister gewesen und habe auch selbst ein wenig künstlerisch gemalt, so Otto. Anregungen für seine Zeichnungen habe er aber vor allem von Comics wie Micky Maus oder Prinz Eisenherz bekommen. Dem Studium an der Kunsthochschule habe er vor allem eine gute Maltechnik zu verdanken. Er habe viel über Grundierungen und Farbauftrag gelernt, um die Stofflichkeit der Gegenstände wiederzugeben. Wohltuend sei zudem gewesen, "dass sie mich gelassen haben".

Großer Verehrer der alten Meister

Auch während seiner Bühnenkarriere als Comedian habe er parallel immer gemalt, sagte Otto. In seinem Haus in Hamburg habe er ein kleines Atelier. In den vergangenen Jahren habe er wieder mehr Zeit für die Malerei gefunden. Er sei ein großer Verehrer der alten Meister. Besondere Vorlieben für einzelne Künstler gebe es allerdings nicht. Der Ottifant sei bereits 1960 entstanden. Er habe damals ein Selbstporträt zeichnen wollen, das aber missglückt sei. Daraufhin habe die Figur große Ohren und einen Rüssel bekommen.

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Otto Waalkes ist jetzt Ehrenbürger von Emden

"Nennt mich Otto Majestät": Die Stadt Emden hat Otto Waalkes zum Ehrenbürger ernannt. Der Komiker ist der siebte Ehrenbürger der Stadt. Zuletzt vergab Emden den Titel vor 30 Jahren. mehr

Holladihidi, ich bin's, euer Otti!

Es war einmal ein Friesenjunge, der auszog, um die Welt zu erobern. Kein Märchen, sondern das Leben von Otto Waalkes. Der Emder entwickelte sein komisches Talent schon sehr früh. mehr

Kunst aller Epochen - mit Ottifant

Sänger und Blödelbarde Otto Waalkes ist in diesem Jahr 70 geworden. Dass der gebürtige Emder auch malen kann, zeigt eine Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

Art:
Ausstellung
Datum:
Ende:
Ort:
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099  Hamburg
Preis:
12 Euro, ermäßigt 8 Euro, Do ab 17 Uhr 8 Euro, bis 17 Jahre frei
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr
Donnerstag: 10 - 21 Uhr
Donnerstag an oder vor Feiertagen: 10 - 18 Uhr
Kassenschluss jeweils 30 Minuten vor Schließung des Museums

Neujahr, 1. und 2. Weihnachtstag: 12 - 18 Uhr
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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Kulturjournal | 13.09.2018 | 19:00 Uhr

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