Stand: 20.12.2019 15:17 Uhr  - NDR Info

C-3PO-Darsteller Daniels über das Ende von "Star Wars"

Mit "Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers" von J. J. Abrams endet die dritte "Star Wars"-Trilogie im Kino. Seit 42 Jahren mit dabei ist Anthony Daniels. Der britische Schauspieler spielt in bislang allen Folgen den beliebten goldenen Droiden C-3PO.

Schauspieler Anthony Daniels © Invision/AP Invision Foto: Vianney Le Caer
Der britische Schauspieler spielt in den "Star Wars"-Filmen den goldenen Roboter C-3PO.

Die Dreharbeiten zum "Star Wars"-Finale, das kurz vor Weihnachten weltweit in den Kinos gestartet ist, waren für Anthony Daniels noch einmal ein großes Vergnügen. Auch mit dem Ergebnis ist der Darsteller zufrieden: "Ich hatte die beste Zeit dabei und habe den Film so etwas von genossen", sagte der 73-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in London. "Ich hab ihn schon dreimal gesehen."

Dass die Weltraumsaga nun mit dem neunten Kapitel "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" zu Ende geht, stört Daniels aber nicht. "Es fühlt sich gut an. Es ist schön", sagte der 73-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in London. "Alle wollen, dass ich traurig bin und fragen, was ich denn nun mache. Die 'Star Wars'-Saga ist so eine wundervolle Reihe von Geschichten, da ist es nur richtig, dass sie zu Ende geht", so der Brite.

Regisseur mit neuem "Star Wars"-Film zufrieden

C-3PO (Anthony Daniels) erhält neue Verdrahtung -  aus "Star Wars IX - Der Aufstieg Skywalkers" © 2019 Lucasfilm Ltd. & â„¢, All Rights Reserved
C-3PO (Anthony Daniels) erhält in "Star Wars IX - Der Aufstieg Skywalkers" eine neue Verdrahtung.

Auch Regisseur und Drehbuchautor J. J. Abrams ist mit seinem Abschluss der Trilogie zufrieden: "Als Regisseur war meine einzige egoistische Sorge, ob ich einen 'Star Wars'-Film mache, den ich nicht liebe", sagt der 53-Jährige, der vor einigen Jahren bereits schon "Star Wars: Das Erwachen der Macht" inszenierte.

Abrams ist seit seiner Kindheit Fan der berühmten Weltraumsaga, die in den 70er-Jahren von George Lucas kreiert wurde. Abrams' anfängliche Bedenken bestätigten sich nicht: "Es war genau das Gegenteil", sagt er. "Ich habe eher Demut gelernt. Meine Wertschätzung für das, was George Lucas erschaffen hat, ist jetzt größer, als je zuvor."

Einen "Star Wars"-Film zu machen, sei "wie eine Sandkiste, in der man Spaß beim Spielen hat", erklärt Abrams. "Aber es ist auch eine große Herausforderung, es richtig hinzubekommen. Wenn man einen dieser Filme anschaut, sieht es deutlich einfacher aus, als es ist."

J.J. Abrams: "Man weiß, dass man es nicht allen recht machen kann"

J. J. Abrams © Invision/AP Invision Foto: Vianney Le Caer
J.J. Abrams inszenierte mit "Der Aufstieg Skywalkers" zum zweiten Mal einen "Star Wars"-Film.

Die kontroversen Meinungen zu seinem neuen Film überraschen J. J. Abrams kaum: "Man weiß ja, dass man es nicht allen recht machen kann. Das ist unmöglich."

Die Kritik, er habe nach dem umstrittenen Vorgängerfilm "Star Wars: Die letzten Jedi" von Rian Johnson, dem achten Teil der Saga, eine Richtungskorrektur vorgenommen, wies Abrams zurück: "Das sehe ich überhaupt nicht so", sagte er. "Ich finde, wir haben das, was in Episode 8 passiert, vollständig aufgenommen und akzeptiert. Aber das heißt nicht, dass eine Story, die fortgesetzt wird, einfach dieselben Dinge wiederholt." Er selbst lobte Johnsons Film, der 2017 in die Kinos kam.

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NDR Info | Kultur | 18.12.2019 | 09:20 Uhr

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