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Kein Gesetz hält die Hoffnung auf

Montag, 16. April 2018, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Ein Flüchtling im französischen Calais hat einen Aufkleber auf dem Mund mit der englischen Aufschrift: "Free Life" ("Freies Leben!") © dpa bildfunk Fotograf: Thibault Vandermersch

Kein Gesetz hält die Hoffnung auf

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Mit einem neuen Asyl- und Migrationsgesetz will Frankreich die Zahl der Zuwanderer reduzieren - diejenigen, die auf ein neues Leben hoffen, werden wohl weiter kommen.

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Die Flüchtlinge und das geplante Asyl- und Migrationsgesetz der französischen Regierung
Ein Feature von Sabine Wachs, ARD-Korrespondentin in Paris

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Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron steht wegen des Gesetzentwurfs zur Asyl- und Migrationspolitik in der Kritik.

Schnellere Abschiebungen, Personenkontrollen in Aufnahmezentren, die Unterscheidung zwischen politisch Verfolgten und sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen - das sind nur einige Punkte des geplanten neuen Asyl-und Migrationsgesetzes in Frankreich. "Humanität und Härte", das ist der Slogan, unter dem Präsident Emmanuel Macron seine neue Asyl- und Migrationspolitik vorantreiben will. Doch seit die Regierung den Gesetzentwurf vorgestellt hat, hagelt es Kritik - vor allem von Hilfsorganisationen, die sich um Geflüchtete kümmern.

Eine dieser Organisationen ist das Refuge Solidaire in Briançon. In der Stadt in den französischen Alpen kommen täglich Geflüchtete an. Illegal überqueren sie von Italien aus die umliegenden Alpenpässe, im Gepäck die Hoffnung auf ein neues Leben in Frankreich. Mehr als 1.500 Menschen nahmen diesen Weg allein im vergangenen Jahr. Auch ein neues, härteres Asylrecht wird die meist jungen Männer wahrscheinlich nicht davon abhalten.

Das Manuskript zur Sendung
221 KB

Kein Gesetz hält die Hoffnung auf

Der Gesetzentwurf zur Migration von Frankreichs Präsident Macron trifft auf viel Kritik. Er würde Menschen nicht davon abhalten, z.B. auch über die Alpen ins Land zu kommen. Download (221 KB)