DAS!

Politikerin und Autorin Kristina Schröder zu Gast

Samstag, 29. Januar 2022, 18:45 bis 19:30 Uhr
Sonntag, 30. Januar 2022, 05:15 bis 06:00 Uhr

Als jüngste Bundesministerin aller Zeiten hat Kristina Schröder parlamentarische Geschichte geschrieben: Mit nur 32 Jahren wurde sie 2009 Ministerin in Angela Merkels Kabinett. Mit 40 machte sie bereits wieder Schluss mit der Berufspolitik, ein politischer Mensch ist sie aber geblieben. Und eine, die sich zu Wort meldet und sich einmischt. Gerade jetzt wieder, mit ihrem Buch "FreiSinnig. Politische Notizen zur Lage der Zukunft".

Darin bemängelt Kristina Schröder, dass die offene Gesellschaft in Deutschland unter Druck stehe und Debattenräume enger würden. Während der Pandemie sei das Prinzip der Verhältnismäßigkeit verloren gegangen. Und: Kulturelle Toleranz dürfe nicht mit Verleugnung unserer Grundwerte verwechselt werden.

Kristina Schröder, 1977 in Wiesbaden geboren, wollte schon als junges Mädchen Politikerin werden. Mit 14 Jahren trat sie in die Junge Union ein und startete bald darauf eine beeindruckende Karriere in der CDU. 2002 zog sie erstmals als Abgeordnete in den Deutschen Bundestag ein. Sieben Jahre später folgte sie Ursula von der Leyen als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - ein Amt, das sie vier Jahre ausübte. Und sie war die erste Bundesministerin, die in ihrer Amtszeit Mutter wurde. 2017 stieg sie aus dem Bundestag aus, beendete gleichzeitig ihre politische Karriere. Seitdem schreibt Schröder als Kolumnistin für die Tageszeitung "Die Welt", vor kurzem hat sie die Denkfabrik "Republik 21" gegründet. Hiermit möchte sie der "zunehmenden Polarisierung in unserer Demokratie" entgegenwirken.

Warum ihrer Meinung nach die bürgerliche Mitte die Sprache verloren hat und die Pandemiebekämpfung zu sehr zu Lasten der Kinder und jungen Menschen geht, erläutert Kristina Schröder auf dem Roten Sofa bei DAS!

Produktionsleiter/in
Martin Laue
Redaktionsleiter/in
Franziska Kischkat
Moderation
Bettina Tietjen