Stand: 12.03.2019 21:05 Uhr

Meppen setzt Serie gegen Würzburg fort

von Thorsten Schettle, NDR.de
Steffen Puttkammer (v.l.), Nick Proschwitz und Markus Piossek vom SV Meppen bejubeln das 1:1..

Der SV Meppen ist im siebten Spiel in Folge in der Dritten Liga ungeschlagen geblieben. Gegen die Würzburger Kickers benötigten die Emsländer allerdings eine größere Portion Glück, um die Serie fortsetzen. Die Gäste waren beim 1:1 (0:1) das bessere Team, waren aber in der Chancenverwertung einfach nicht effektiv genug. Nick Proschwitz gelang mit seinem zehnten Saisontreffer der Ausgleich. Ärgerlich: Kurz vor Schluss haderten die Hausherren, die in den letzten Minuten in Überzahl agierten, mit einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der einen regulären Treffer von Thilo Leugers nicht anerkannte. In der Tabelle bleibt das Team von Trainer Christian Neidhart weiterhin das beste Rückrundenteam.

Würzburg dominiert vor der Pause

28.Spieltag, 12.03.2019 19:00 Uhr

SV Meppen

1

Würzburger K.

1

Tore:

  • 0:1 Gnaase (25.)
  • 1:1 Proschwitz (48.)

SV Meppen: Domaschke - Ballmert, Puttkammer, Vidovic, Vrzogic - Wagner, Leugers - Kleinsorge (76. Undav), Piossek (76. Tankulic), Guder (46. Granatowski) - Proschwitz
Würzburger K.: Drewes - P. Göbel, Hägele, Schuppan, Kurzweg - F. Kaufmann, Bachmann (86. Hajtic), Gnaase (61. Baumann), Elva (81. Ademi) - Sontheimer, P. Breitkreuz
Zuschauer: 6760

Weitere Daten zum Spiel

Die zuletzt auswärtsstarken Würzburger setzten die ersten Ausrufezeichen. Und hatten Pech: Sebastian Schuppan zirkelte einen Freistoß gekonnt über die Meppener Mauer - und traf den Innenpfosten (9.). Eine Minute später war Erik Domaschke zur Stelle, der SVM-Keeper parierte einen Flachschuss von Janik Bachmann. Doch auch die Hausherren waren präsent. Nachdem sich René Guder über die linke Seite durchgesetzt und nach innen gepasst hatte, scheiterte Marius Kleinsorge aus kurzer Distanz an Patrick Drewes (13.). Mehr Probleme bereiteten ihrem Gegner jedoch die Gäste. Folgerichtig gelang ihnen die Führung, als am Ende eines starken Spielzugs Dave Gnaase im Strafraum erfolgreich zum Abschluss kam (24.). Spätestens jetzt schien das Neidhart-Team beeindruckt. Würzburg hatte das Geschehen im Griff und vor der Pause noch zwei Riesenchancen durch Cannigia Elva, der einmal nur den Querbalken traf (39.) und wenig später knapp am Tor vorbeischoss (41.) - beide Male konnte Domaschke noch entscheidend die Richtung des Balles verändern. Der 0:1-Rückstand aus Meppener Sicht? Schmeichelhaft.

Proschwitz egalisiert per Kopf

Die erste Meppener Aktion im zweiten Durchgang sollte das bisher Geschehene auf den Kopf stellen. Martin Wagner flankte auf den zweiten Pfosten, wo Jovan Vidovic das Leder per Kopf vors Tor brachte. Proschwitz nickte zum 1:1 ein (48.). Würzburg blieb aber gefährlich. Beleg: Einen Lupfer von Dominic Baumann rettete Markus Ballmert kurz vor der Torlinie (69.). Wenig später verpasste Baumanns Schlenzer das Gehäuse nur knapp (75.). Auf der Gegenseite bereitete Proschwitz mit einem Aufsetzer Drewes Probleme (71.).

Die Schlussphase mussten die Gäste in Unterzahl zu Ende bringen. Patrick Breitkreuz sah die Gelb-Rote Karte, nachdem er zuvor deutlich eher am Ball war als David Vrzogic - Fehlentscheidung (77.). Einen weiteren Aufreger sollte es noch geben. Nach einem Eckstoß drückte Leugers das Leder per Kopf über die Linie, Gäste-Keeper Drewes verpasste den Ball ohne Fremdeinwirkung, doch Schiedsrichter Bastian Börner (Iserlohn) sah ein Offensivfoul (90.). Ärgerlich für die Meppener, denen auf diese Weise der mögliche Sieg genommen wurde.

Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 12.03.2019 | 22:40 Uhr

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