Braunschweigs Nathan de Medina (l.) im Zweikampf mit Fürths Marco John. © IMAGO / regios24

Eintracht Braunschweig: Lockerer, aber fokussiert nach Fürth

Stand: 11.05.2023 14:50 Uhr

Fünf Punkte Abstand zum Relegationsplatz - es sieht gut aus für Eintracht Braunschweig im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga. Mit einem Sieg am Sonnabend bei Greuther Fürth könnte der Klassenerhalt feststehen, dennoch mahnen die Verantwortlichen.

"Vorbei ist es noch nicht", warnte Trainer Michael Schiele davor, sich allzu sicher zu fühlen - auch, wenn der erste direkte Abstiegsrang drei Spieltage vor Saisonschluss sogar schon sieben Zähler entfernt ist.

Auch Peter Vollmann betonte vor der Partie am Sonnabend (13 Uhr, im NDR Livecenter): "Der Weg ist noch weit. Vielleicht ist ein Etappenziel erreicht, aber ich bin ein Vollzeit-Realist und schätze unsere Gesamtlage sehr nüchtern ein", sagte der Geschäftsführer der "Braunschweiger Zeitung". Die Tabelle sei "brandgefährlich. Wir werden noch Punkte brauchen."

Tatsächlich aber kann den Niedersachsen in Fürth ein Dreier reichen: Sollte Arminia Bielefeld - derzeit auf dem Relegationsrang - zeitgleich in Kaiserslautern verlieren, spielt der BTSV auch kommende Saison sicher in der Zweiten Liga.

Kritik am fehlenden Einsatz

Vollmann hatte zuletzt der Einsatz einiger Profis missfallen. "Spieler, die mit einer Zweikampfquote von unter 30 Prozent vom Platz gehen, sind in dieser entscheidenden Saisonphase nicht einfach so zu tolerieren", kritisierte der 65-Jährige.

In Fürth soll es die gesamte Mannschaft besser machen als beispielsweise beim jüngsten 2:1-Zittersieg gegen den direkten Konkurrenten SV Sandhausen. "Wir müssen anders auftreten, um zu punkten. Der ganz große Druck wie am Sonntag ist nicht da. Von daher hoffe ich, dass wir lockerer - aber fokussiert - agieren werden", sagte Schiele.

Gechter und Behrendt wieder im Training

Personell sieht es wieder etwas besser aus bei den Niedersachsen. Zwar fehlt Jannis Nikolaou gelbgesperrt und hat Nathan de Medina in dieser Woche noch nicht trainiert, dafür sind Linus Gechter und Brian Behrendt wieder einsatzfähig. "Bis auf kleinere Wehwehchen haben wir alle an Bord", so Schiele.

Mögliche Aufstellungen:

Fürth: Linde - Griesbeck, Jung, Haddadi - Asta, Christiansen, Green, John - Hrgota - Sieb, Petkov
Braunschweig: Hoffmann - Decarli, Benkovic, Kurucay - Marx, Krauße, Wiebe, Donkor - Pherai - Lauberbach, Ujah

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Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: Pressmaster

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Hallo Niedersachsen | 13.05.2023 | 19:30 Uhr

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