Stand: 18.05.2019 17:22 Uhr

8:1 - VfL Wolfsburg stürmt in die Europa League

von Johannes Freytag, NDR.de
Gefeiert von seinen Spielern: VfL-Trainer Bruno Labbadia.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg nimmt nach vier Jahren Abstinenz erstmals wieder am Europacup teil. Die Niedersachsen gewannen am Sonnabend auch in der Höhe völlig verdient 8:1 (3:0) gegen den FC Augsburg und zogen damit als Tabellensechster direkt in die Gruppenphase der Europa League ein. Für den scheidenden Trainer Bruno Labbadia, der den Club im vergangenen Jahr erst in der Relegation vor dem Abstieg gerettet hatte, ein rauschender Abschluss seiner erfolgreichen Amtszeit bei den "Wölfen". "Das war hammermäßig, das 'I-Tüpfelchen' auf die Saison. Mit einem Tore mehr wären wir sogar Fünfter geworden", freute sich der 53-Jährige im Interview mit dem NDR Hörfunk.

Wout Weghorst mit einem Dreierpack, Robin Knoche, Daniel Ginczek, Elvis Rexhbecaj und Josip Brekalo sowie ein Augsburger Eigentor sorgten für den höchsten Bundesligasieg der VfL-Vereinsgeschichte.

VfL dominiert und trifft

34.Spieltag, 18.05.2019 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg

8

FC Augsburg

1

Tore:

  • 1:0 Weghorst (21.)
  • 2:0 Weghorst (37.)
  • 3:0 Knoche (41.)
  • 4:0 Weghorst (55.)
  • 5:0 Ginczek (57.)
  • 6:0 Rexhbecaj (60.)
  • 6:1 Schieber (82.)
  • 7:1 Brekalo (85.)
  • 8:1 Danso (89., Eigentor)

VfL Wolfsburg: Pervan - William, Knoche, Tisserand, Roussillon (69. Brekalo) - Arnold - Gerhardt, Rexhbecaj (81. Klaus) - Mehmedi (56. Malli) - Ginczek, Weghorst
FC Augsburg: Kobel - Asta, Gouweleeuw (46. Danso), Oxford, Schmid - Janker (46. Moravek), Baier - Hahn, Ji (60. Schieber) - M. Richter, Gregoritsch
Zuschauer: 24486

Weitere Daten zum Spiel

Nach der 0:3-Pleite in Stuttgart baute Labbadia sein Team auf drei Positionen um. Jérôme Roussillon, Rexhbecaj und Ginczek rutschten in die Startelf. Erstmals wurde es in der sechsten Minute gefährlich, als Wolfsburgs Stürmer Weghorst im Strafraum zu Fall kam - die Videoassistenten aus Köln schalteten sich ein, Schiedsrichter Felix Zwayer entscheid jedoch: kein Elfmeter. Auch Rexhbecaj brachte die VfL-Fans zunächst noch nicht zum Jubeln, sein Distanzschuss verfehlte das Tor der Gäste knapp (19.).

Doch wenige Minuten später durfte der grün-weiße Anhang erstmals feiern: Augsburgs Keeper Gregor Kobel ließ einen abgefangenen Ball aus den Händen gleiten, Weghorst setzte nach und sorgte mit einem Drehschuss aus wenigen Metern für die Wolfsburger Führung (21.). Und der Niederländer war in Torlaune: Eine Viertelstunde später verwertete er eine starke Hereingabe von Admir Mehmedi per Volleyabnahme zum 2:0 (37.). Kurz vor der Halbzeitpause machten die Gastgeber alles klar: Eine Ecke von Maximilian Arnold nickte Robin Knoche unbedrängt zum 3:0 ein (41.).

Wolfsburg im Tore-Rausch

Ein zartes Aufbäumen der Gäste erdrückte der VfL mit drei Toren binnen fünf Minuten. Erst drosch Weghorst mit seinem dritten Treffer zum 4:0 ein (55.), dann staubte Ginczek nach einem Pfostentreffer von Yannick Gerhardt ab (57.) und schließlich durfte sich auch Rexhbecaj in die Schützenliste eintragen (60.). Unter dem Dauergesang des VfL-Anhangs ("Oh, wie ist das schön") schalteten die "Wölfe" zwar einen Gang zurück, kamen aber trotz des zwischenzeitlichen Augsburger Treffers durch Julian Schieber (82.) zu weiteren Gelegenheiten. Brekalo sorgte für das 7:1 (85.), Weghorst hatte den achten VfL-Treffer auf dem Fuß, rutschte aber weg (85.). Das Tor fiel dann trotzdem - Augsburgs Kevin Danso bugsierte den Ball ins eigene Netz (89.).

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Sportclub | 19.05.2019 | 22:40 Uhr

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