Stand: 18.10.2012 16:09 Uhr  | Archiv

Die Eintracht kehrt direkt zurück

Spielszene aus der Aufstiegsrunden-Partie zwischen Wattenscheid 09 und Eintracht Braunschweig © imago/Werner Ott
In der Aufstiegsrunde (hier im Spiel gegen Wattenscheid) setzen sich die "Löwen" am Ende glücklich durch.

Nach dem unglücklichen ersten Bundesligaabstieg von Eintracht Braunschweig soll in der Saison 1973/74 die direkte Rückkehr in die Erstklassigkeit gelingen. Die Verantwortlichen trauen Otto Knefler die Aufgabe zu und der Trainer verlässt sich zum großen Teil auf dasselbe Personal, das noch in der Saison zuvor den Klassenerhalt in Liga eins nicht geschafft hatte. Mit Klaus Gerwien und Peter Kaack sind lediglich zwei Stammspieler unter den Abgängen. Und tatsächlich feiert Braunschweig in der vorerst letzten Saison der Regionalliga Nord, die in der Folgespielzeit durch die Zweite Bundesliga Nord ersetzt wird, die souveräne Meisterschaft. 13 Punkte beträgt am Ende der Vorsprung auf Rang drei. Das Torverhältnis von 125:23 lässt keinen Zweifel daran, dass die Platzierung an der Spitze hochverdient ist.

Saarbrücken leistet Schützenhilfe

Hauptsponsor Günter Mast (2.v.l.) läd zum Aufstiegsspiel in Nürnberg. © imago/Rust
Zum ersten Aufstiegsrunden-Spiel lädt Sponsor Günter Mast (2.v.l.) die Fans in vier Sonderzügen zum Spiel nach Nürnberg ein. Dennoch verliert die Eintracht mit 0:1.

Weniger souverän gestaltet sich die unmittelbar folgende Aufstiegsrunde. Nach zwei Auftaktniederlagen in Nürnberg und gegen Wattenscheid steht die Mannschaft schon mit dem Rücken zur Wand. Es folgen Siege gegen Wacker 04 Berlin und Saarbrücken sowie ein torloses Remis gegen Wattenscheid. Nach zwei weiteren Erfolgen gegen Nürnberg und Wacker 04 Berlin ist der Aufstieg trotz des schlechten Starts immer noch möglich. Allerdings muss die Eintracht dafür auf einen Ausrutscher von Nürnberg beim Tabellenletzten aus Saarbrücken hoffen. Sie hat Glück: Die Saarländer erkämpfen gegen den "Club" ein 2:2 und ermöglichen Braunschweig somit die direkte Rückkehr in die Bundesliga.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 21.04.2014 | 10:25 Uhr

Mehr Fußball-Meldungen

Yannick Deichmann vom VfB Lübeck © imago images/Hübner Foto: Susanne Hübner

Lübecks Deichmann: "Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht"

Der Stürmer hat zuletzt mit dem VfB Lübeck die Dritte Liga aufgemischt. Der NDR zeigt das Spiel in Ingolstadt am Sonnabend live. mehr

Frust beim Braunschweiger Michael Schultz (l.) und bei St. Paulis Luca Zander. © imago images / Eibner

Braunschweig gegen St. Pauli: Aus Frust soll Lust werden

Der Tabellen-16. trifft auf den Tabellen-17. - welchem Nord-Zweitligisten gelingt am Sonnabend der Befreiungsschlag? mehr

Wolfsburgs Wout Weghorst (l.) und Maxence Lacroix jubeln nach dem Sieg über Werder Bremen. © imago images / regios24

VfL Wolfsburg: Gelingt in Köln der Startrekord?

Sollten die Wolfsburger am Sonnabend auch in Köln nicht verlieren, wären sie seit zehn Bundesligapartien ungeschlagen. mehr

Kiels Abwehrspieler Hauke Wahl (l.) freut sich mit Keeper Ioannis Gelios. © imago images / Claus Bergmann

Holstein Kiel - VfL Bochum: Abwehrbollwerk gegen Tormaschine

Mit einem Sieg am Freitagabend können die "Störche" zumindest für eine Nacht Tabellenführer in der Zweiten Liga werden. mehr

Fußball im Netz © Mikael Damkier

NDR Fußball-Tippspiel - Jetzt mitmachen!

Das NDR Tippspiel für die Saison 2020/2021 läuft. Einsteigen, mittippen und Teams gründen: Wir suchen den Fußball-Experten im Norden. mehr