Stand: 18.08.2016 11:36 Uhr

Zander - großer Räuber aus dem Süßwasser

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Typisch für den Zander sind der langgestreckte Körper, der spitz zulaufende Kopf sowie die stachelige Rückenflosse.

Obwohl der langgestreckte Körper des Zanders im Aussehen dem Hecht ähnelt, gehört der ursprünglich aus Osteuropa stammende Süßwasserfisch zur Familie der Barsche. Er lebt in langsam fließenden Flüssen und Seen in Europa, in Norddeutschland unter anderem in Elbe und Weser, und bevorzugt Gewässer mit hartem Untergrund und trübem Wasser. Der Raubfisch kann bis zu 1,30 Meter groß und 20 Jahre alt werden.

Fett- und grätenarm

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Kross auf der Haut gebraten, schmeckt Zander besonders lecker.

Sein festes, weißes Fleisch erinnert geschmacklich an Hecht, es ist aromatisch, fett- und grätenarm. Obwohl es sich vielseitig zubereiten lässt und sowohl gebraten als auch gedünstet schmeckt, kommt Zander in Deutschland eher selten auf den Tisch. Besonders in Osteuropa gilt Zander in vielen Gebieten als überfischt. Im Handel sind deshalb hauptsächlich Zuchtfische erhältlich. Sie stammen häufig aus osteuropäischen Aquakulturen. Da die Zucht in geschlossenen Anlagen erfolgt, sind die Auswirkungen auf die Umwelt gering, so der Umweltverband WWF. Allerdings werden die Fische bei der konventionellen Zucht mit Wildfang gefüttert. Daher empfiehlt es sich, auf eine ökologische Herkunft zu achten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | die nordstory Spezial | 10.04.2016 | 20:15 Uhr

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