Stand: 02.05.2019 10:00 Uhr

Fleisch richtig aufbewahren

Bild vergrößern
Fleisch sollte nach dem Einkauf gleich aus der Verpackung herausgenommen werden.

Fleisch ist ein leicht verderbliches Lebensmittel und sollte schnell in den Kühlschrank kommen, denn bei Zimmertemperatur vermehren sich Bakterien rasant. Am besten ist es also, Fleisch erst am Ende des Einkaufs in den Einkaufswagen zu legen und anschließend gut gekühlt zu transportieren. Im Kühlschrank hält sich Fleisch aber bei der richtigen Aufbewahrung wesentlich länger als man denkt - es gilt nur ein paar Grundregeln zu beachten.

Wissens-Experte Tim Berendonk

Wissenswertes rund ums Fleisch

Mein Nachmittag -

Etwa 60 Kilo Fleisch isst jeder Deutsche pro Jahr. Wie gesund ist das, welche ökologischen Folgen hat der Konsum und was sind die Alternativen? Wissens-Experte Tim Berendonk klärt auf.

5 bei 3 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Nach dem Kauf Fleisch aus der Verpackung nehmen

Die wichtigste Grundregel lautet: Das Fleisch nach dem Einkauf gleich aus der Verpackung nehmen und mit Küchenpapier trockentupfen. Denn in den Kunststoffverpackungen sammelt sich leicht Kondenswasser - eine ideale Brutstätte für Bakterien. Wichtig ist auch, dass die unterschiedlichen Fleischsorten voneinander getrennt werden. Denn Geflügel hat eine andere Haltbarkeitsdauer als Schwein - und Schwein wiederum eine andere als Rind.

Einwickeln in Backpapier

Backpapier ist ein ideales Aufbewahrungsmaterial für Fleisch. Wichtig ist, dass das Fleisch locker eingeschlagen wird, damit die Luft gut zirkulieren kann. Dann hält sich Geflügel bis zu fünf Tage.

Haltbarkeit durch Salz und Zucker verlängern

Die Haltbarkeit von Geflügel lässt sich auch wunderbar mit Salz und Zucker verlängern. Das Fleisch einfach mit etwas Salz und Zucker einreiben und in Backpapier einschlagen. Dadurch wird das Gewebswasser in der Anfangsschicht entzogen. Geflügel hält sich mit dieser Methode bis zu sieben Tage.

Einreiben mit Öl

Selbst mariniertes Schweinefleisch hält sich sogar bis zu zehn Tage. Das Fleisch wird mit etwas Salz, Gewürzen und Öl eingerieben und in Backpapier eingewickelt in den Kühlschrank gelegt. So ist Fleisch nicht nur länger haltbar, sondern bleibt außerdem schön saftig. Bei Rindfleisch verlängert sich die Haltbarkeit mit der Olivenöl-Methode auf ganze zwei Wochen.

Einfrieren oder einkochen

Wollen Sie Fleisch einfrieren, sollten Sie darauf achten, dass möglichst wenig Luft in der Verpackung bleibt und das Material eng am Fleisch anliegt. Optimal ist vakuumverpacktes Fleisch oder ein Gefrierbeutel mit wenig Lufteinschluss. Unbehandeltes Fleisch hält so im Gefrierschrank mindestens ein Jahr.

Auch durch Einkochen lässt sich die Haltbarkeit deutlich verlängern. So kann eingekochter Schweinebauch in eigenem Saft und Gemüsebrühe bei konstant zwei Grad bis zu einem Jahr im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Weitere Informationen

Wie viel Fleisch ist gesund?

Die Deutschen essen gerne Fleisch. Es macht satt, liefert wichtige Mineralien und lebensnotwendige Vitamine. Allerdings kann ein Zuviel auch schädlich sein. mehr

Deutsche wollen 2019 weniger Fleisch essen

Welche Vorsätze haben die Deutschen beim Fleischkonsum? Nach einer Greenpeace-Umfrage wollen sie in diesem Jahr weniger davon essen und mehr Geld für eine bessere Tierhaltung ausgeben. mehr

Tipps zum Kauf von Grillfleisch

Viele Verbraucher kaufen abgepackte oder fertig gewürzte Grillware. Bei rohem Fleisch lässt sich die Qualität aber besser erkennen. Es selbst zu marinieren, ist ganz einfach. mehr

Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 03.05.2019 | 16:20 Uhr

Mehr Ratgeber

09:01
Mein Nachmittag
06:35
Mein Nachmittag
29:37
Sass: So isst der Norden

Das Beste vom Lachs

Sass: So isst der Norden