Abgesagt: Zehetmair spielt Beethoven

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Thomas Zehetmair genießt nicht nur als Violinist, sondern auch als Dirigent und Kammermusiker weltweit großes Ansehen.

Rein äußerlich ähneln die Sinfoniekonzerte C "normalen" Klassikabenden – und sind doch mehr, nämlich immer auch Experimentierfelder für den Chef der NDR Radiophilharmonie, Andrew Manze. Hier kann er thematische Schwerpunkte setzen oder interessante Solisten einladen, im aktuellen Fall Thomas Zehetmair, einen der bedeutenden Geiger unserer Zeit.

Sinfoniekonzert C 4
Do, 14.05.2020 | 20 Uhr
Hannover, Großer Sendesaal des NDR (Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22)

NDR Radiophilharmonie
Andrew Manze Dirigent
Thomas Zehetmair Violine

JEAN SIBELIUS
Valse triste op. 44 Nr. 1
Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 63
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Violinkonzert D-Dur op. 61

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Ein ganz besonderer Gast

Als besonderen Gast kann man den in Salzburg geborenen Zehetmair aus mehreren Gründen bezeichnen. Zum einen arbeitet er wie Manze selbst seit zwei Jahrzehnten auch als Dirigent: in leitender Funktion bei der Northern Sinfonia sowie bei Orchestern in Paris, Winterthur und Stuttgart. Zum anderen, weil er um seine Person so wenig Aufhebens macht. Statt auf Medienpräsenz setzt er lieber auf musikalische Qualität. Sein Repertoire reicht von Bach über Paganini, Berg und Sibelius bis zur zeitgenössischen Moderne. In Hannover wird Zehetmair das Violinkonzert von Beethoven präsentieren, aber auch hier mit einer Besonderheit: Er spielt die Schneiderhan-Kadenzen, angelehnt an Beethovens eigene Klavierfassung des Werks.

Vor der Pause wird Andrew Manze einmal mehr eine Lanze für Jean Sibelius brechen. Zunächst mit der berühmten Valse triste, einem Stück, das wie der Inbegriff finnischer Melancholie wirkt. Die avantgardistische 4. Sinfonie dagegen zeigt den anderen, kompromisslosen Sibelius, der seinen Zeitgenossen so manche kompositorische Nuss zu knacken gab.