Krzysztof Urbański & Vadim Gluzman

Zum breit gefächerten Repertoire des weltweit gefragten Violinisten Vadim Gluzman zählt insbesondere auch die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Mit Tschaikowsky, Vivaldi, Mendelssohn und dem virtuosen Violinisten Vadim Gluzman bringt das NDR Elbphilharmonie Orchesters unter Leitung seines Ersten Gastdirigenten Krzysztof Urbański ein kontrastreiches Programm auf die Bühne.

Do, 21.02.2019 | 20 Uhr
So, 24.02.2019 | 11 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen jeweils eine Stunde vorher im Großen Saal

Krzysztof Urbański Dirigent
Vadim Gluzman Violine
NDR Elbphilharmonie Orchester

ANTONIO VIVALDI
Concerto a-Moll op. 3 Nr. 8 RV 522
für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo
PETER TSCHAIKOWSKY
Violinkonzert D-Dur op. 35
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 "Italienische"

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Derber Dauerbrenner

"Tschaikowskys Violin-Concert bringt uns zum erstenmal auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könne, die man stinken hört." So urteilte einst der gestrenge Wiener Kritiker-Papst Eduard Hanslick. Ihn störte vor allem der wild-folkloristische Einschlag des letzten Satzes.

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Krzysztof Urbański trat in der Saison 2015/2016 den Posten des Ersten Gastdirigenten beim NDR Elbphilharmonie Orchester an.

Die Zeiten haben sich gewandelt: Heute ist es nicht nur der "Ohrwurm"-Charakter der Melodie im ersten Satz, sondern gerade auch die spontane "Derbheit" des Finales, die Tschaikowskys Werk zu einem beliebten Dauerbrenner unter den romantischen Violinkonzerten macht.

Große Kontraste

Gespannt sein darf man auf die Interpretation des israelischen Geigers Vadim Gluzman, der als Kind der russischen Schule die große Geigertradition des 19. und 20. Jahrhunderts in unsere Tage weiter trägt.

In denkbar großem Kontrast stellt er dem leidenschaftlichen Tschaikowsky-Konzert beim NDR Elbphilharmonie Orchester Vivaldis barockes Doppelkonzert a-Moll gegenüber.

Primus inter Pares: Gluzman für Szeryng

Vadim Gluzman widmet diese beiden Konzerte explizit dem 100. Geburtstag von Henryk Szeryng, den er als einer der bedeutendsten Geiger des 20. Jahrhunderts begreift. Als großer Musiker, Philanthrop und Pädagoge gehöre Maestro Szeryng zu den hellsten Sternen des Goldenen Zeitalters der Violine, so Gluzman.

Faszination Italien

Den Kreis schließt dann Krzysztof Urbański mit Mendelssohns fröhlich gestimmter "Italienischer": Wie später Tschaikowsky war schon Mendelssohn von Vivaldis Heimat "Bella Italia" fasziniert.