Semyon Bychkov & Kirill Gerstein

Er ist der neue Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie Prag und ein gern gesehener Gast beim NDR Elbphilharmonie Orchester: Maestro Semyon Bychkov.

Seltene Kleinode: Der russisch-amerikanische Pianist Kirill Gerstein spielt Tschaikowskys Zweites Klavierkonzert - eine echte Entdeckung für alle, die das Werk noch nicht kennen. Unter Leitung des russischen Dirigenten Semyon Bychkov kommen außerdem aufregende Auszüge aus Smetanas "Vaterland" zur Aufführung.

Do, 24.01.2019 | 20 Uhr
So, 27.01.2019 | 11 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Großer Saal (Platz der Deutschen Einheit 1)

Einführungsveranstaltungen mit Harald Hodeige jeweils eine Stunde vorher im Großen Saal

Semyon Bychkov Dirigent
Kirill Gerstein Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester

PETER TSCHAIKOWSKY
Klavierkonzert Nr. 2 G-Dur op. 44
BEDŘICH SMETANA
Aus "Má vlast" (Mein Vaterland):

  • Nr. 1 Vyšehrad
  • Nr. 2 Vltava (Die Moldau)
  • Nr. 3 Šárka

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Kirill Gerstein spielt Tschaikowsky

Tschaikowskys Klavierkonzert, das ist doch das mit der aus Film und Fernsehen bekannten Anfangsmelodie? Falsch! - zumindest in diesem Fall. Denn im Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters wird nun der klingende Beweis geliefert, dass Tschaikowsky tatsächlich noch mehr spannende Klavierkonzerte als das weltberühmte erste in b-Moll komponiert hat.

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Kirill Gerstein gehört zu den faszinierendsten Pianisten unserer Zeit. 2010 gewann er den bedeutenden Gilmore Artist Award.

Der russisch-amerikanische Pianist Kirill Gerstein, der schon mit der Einspielung der bislang unbeachteten Originalfassung des b-Moll-Konzerts für Aufsehen gesorgt hat, bringt nun die sehr viel seltener zu hörende Numero 2 in G-Dur mit.

Mehr als "die Moldau"

Und dass links und rechts der zeitlos schönen "Moldau" in Smetanas Zyklus "Mein Vaterland" ebenfalls noch höchst aufregende Partiturseiten existieren, führt Maestro Semyon Bychkov im zweiten Teil des Konzerts vor Ohren.

Der neue Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie Prag widmet sich damit DEM Stück aus deren künstlerischer Heimat: Es sei "die stolzeste Huldigung, die je ein kunstschöpferischer Geist seinem Vaterlande dargebracht hat", schrieb seinerzeit Václav Zelený über Smetanas Sinfonische Dichtungen. Die Akkorde etwa, mit denen "Vyšehrad" beginnt, sind nicht zufällig noch heute das Pausenzeichen des Kultursenders namens "Vltava" im Tschechischen Rundfunk.