Sonntagsstudio

Der Norden liest: Eugen Ruge

Sonntag, 19. Januar 2020, 20:00 bis 22:00 Uhr

Portrait des Autors Eugen Ruge © Frank Zauritz Foto: Frank Zauritz
Schriftsteller Eugen Ruge.

Nach dem internationalen Erfolg von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" (2011) kehrt Eugen Ruge mit "Metropol" zurück zur Geschichte seiner Familie. "Die wahrscheinlichen Details sind erfunden, die unwahrscheinlichsten wahr", sagt Eugen Ruge zu den Hintergründen seines neuen Romans.

In der stalinistischen Sowjetunion

Wir sind im Moskau des Jahres 1936: Die deutsche Kommunistin Charlotte ist der Verfolgung durch die Nazis gerade noch entkommen. Im Spätsommer bricht sie mit ihrem Mann und der jungen Britin Jill zu einer mehrwöchigen Reise durch die neue Heimat Sowjetunion auf. Die Hitze ist überwältigend, Stalins Strände sind schmal und steinig und die Reisenden bald beherrscht von einer Spannung, die beinahe körperlich greifbar wird. Es verbindet sie mehr, als sich auf den ersten Blick erschließt: Sie sind Mitarbeiter des Nachrichtendienstes der Komintern, der Kommunisten aller Länder beschäftigt.

"Metropol" folgt drei Menschen auf dem schmalen Grat zwischen Überzeugung und Wissen, Loyalität und Gehorsam, Verdächtigung und Verrat.

Moderation: Ulrich Kühn

Eine Veranstaltung vom 15. November 2019 im Koeppenhaus in Greifswald.

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