Stand: 20.12.2018 17:14 Uhr

100 Jahre Bauhaus - unser Radiokunst-Schwerpunkt

1919 in Weimar gegründet, 1925 nach Dessau umgezogen und 1933 in Berlin unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossen, bestand das "Bauhaus" im Kern nur 14 Jahre. Dennoch wirkte die legendäre Hochschule für Gestaltung bis in die Gegenwart fort - und das weltweit.

In Weimar rief Walter Gropius, ein Berliner Architekt, 1919 das "Staatliche Bauhaus" ins Leben. Ein Ort, an dem Kunst und Handwerk, mit dem Menschen im Zentrum, vereinigt werden sollte. Das "Bauhaus" wurde zu einem Labor der Avantgarde, Synonym für eine neue Denkweise, eine Gesellschaftsutopie. Lehrer, oder wie sie sich nannten: Meister, wie Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Paul Klee oder Oskar Schlemmer entwickelten vollkommen neue Ausdrucksformen.

Das große Bauhaus-Jubiläumsjahr wird durch ein Eröffnungsfestival unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier in Berlin eröffnet, vom 16. bis 24. Januar 2019, in der Akademie der Künste. Auch NDR Kultur widmet sich mit einem vierteiligen Radiokunst-Schwerpunkt den Meistern und den Kunstwerken, den Theorien und Visionen, den Mythen und den Manien rund um die Legende "Bauhaus".

Gespräch

Anja Baumhoff über 100 Jahre Bauhaus

Was bedeutete das Bauhaus vor 100 Jahren und wie wird es heute wahrgenommen? Ein Gespräch mit Anja Baumhoff, Kunsthistorikerin an der Hochschule Hannover. mehr