Das Team vom Kampfmittelbeseitigungsdienst um Sprengmeister Michael Crölle (r.) posiert neben einer entschärften Fünf-Zentner-Bombe. Rund 4200 Menschen mußten im Stadtteil Widukindland aufgrund der Bombenentschärfung vorübergehend ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Wegen der besonderen Corona-Situation wurden zwei Evakuierungszentren eingerichtet. © dpa-Bildfunk Foto: Friso gentsch

Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft

Stand: 12.01.2021 08:01 Uhr

In Osnabrück ist am Montag eine britische 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Dies teilte die Stadt am späten Abend mit.

Wegen des Blindgängers mussten etwa 4.200 Menschen im Stadtteil Widukindland vorübergehend ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Gegen 23.15 Uhr wurde die Bombe von Kampfmittelräumern schließlich unschädlich gemacht. Die Anwohner konnten daraufhin wieder nach Hause.

Evakuierung wegen Corona besondere Herausforderung

Der Blindgänger war bei Arbeiten in etwa 1,30 Meter Tiefe im Boden entdeckt worden. Da sie über einen chemischen Zünder verfügte, musste die Entschärfung noch im Laufe des Abends erfolgen. Nach Angaben der Stadt standen die mehr als 190 Einsatzkräfte wegen der Corona-Pandemie vor einer besonderen Herausforderung: Auch Infizierte und Menschen in Quarantäne mussten in Sicherheit gebracht werden.

An der Gesamtschule Schinkel und im Schulzentrum Sonnenhügel wurden zwei Evakuierungszentren eingerichtet. Zudem war es möglich, trotz der Corona-Kontaktbeschränkungen zeitweise bei Freunden und Verwandten unterzukommen. Dort sollten die Abstände eingehalten werden.

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Zwei Bomben liegen auf einem Untergrund aus Metall.  Foto: Carmen Jaspersen/dpa

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 12.01.2021 | 06:30 Uhr

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