Stand: 16.04.2018 11:14 Uhr

Mutter zerstückelt? Hintergründe weiter unklar

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Ein 31-Jähriger wird verdächtigt, seine Mutter getötet zu haben. Die Hintergründe sind weiter unklar.

Auch knapp fünf Tage nach dem Fund einer zerstückelten Frauenleiche im Osnabrücker Stadtteil Schinkel sind die Hintergründe der Tat weiter unklar. Der 31 Jahre alte Sohn des Opfers wird verdächtigt, seine Mutter umgebracht zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Weitere Details wolle die Staatsanwaltschaft derzeit nicht bekanntgeben, heißt es. Der Festgenommene schweige bislang zu den Vorwürfen.

"Massive Gewalteinwirkungen"

Polizisten hatten den zerstückelten Körper der 61-Jährigen in der Nacht zu Donnerstag in einer Garage eines Einfamilienhauses gefunden. Mutter und Sohn hatten gemeinsam in dem Haus gelebt. Durch eine noch am Donnerstag durchgeführte Obduktion wurden "massive Gewalteinwirkungen gegen den Körper festgestellt", so Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück.

Frau wurde bei der Arbeit vermisst

Das Opfer hatte bei der Stadtverwaltung Osnabrück gearbeitet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Frau am Mittwoch als vermisst gemeldet worden. Eine Kollegin hatte sich Sorgen gemacht, weil die 61-Jährige mehrere Tage nicht zur Arbeit gekommen war. Als die Polizei zum Haus der Frau fuhr und den Sohn befragte, hätten sich "Ungereimtheiten" ergeben. Daraufhin durchsuchten die Beamten das Haus und fanden die Tote in der Garage.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 16.04.2018 | 12:00 Uhr

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