Stand: 10.10.2024 14:05 Uhr

Verden: 36-Jähriger wegen tödlicher Gewalt vor Gericht

Sitzungssaal von innen, menschenleer. © NDR Foto: Julius Matuschik
Aufgrund der psychischen Erkrankung des Beschuldigten prüft das Gericht, ob er in der Psychiatrie bleiben muss. (Themenbild)

Ein psychisch kranker Mann wird beschuldigt, im Wahn einen Bekannten getötet zu haben. Der 36-Jährige muss sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Verden verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in der Nacht auf den 29. April in Leese (Landkreis Nienburg) nach einem gemeinsamen Essen mit einem 67-Jährigen gewalttätig geworden zu sein. Der Beschuldigte fühlte sich durch den laufenden Fernseher bedroht und schlug auf das Opfer ein, so die Staatsanwaltschaft. Der 67-Jährige verstarb an seinen Verletzungen. Der Angreifer wurde nach der Tat festgenommen und in eine Psychiatrie gebracht. Laut einem Gerichtssprecher hatte er zuvor seine Medikamente wegen der Nebenwirkungen abgesetzt. Laut Staatsanwaltschaft ist der Mann schuldunfähig. Das Verfahren ist ein Sicherungsverfahren. Deshalb drohe dem Mann keine Haftstrafe, sondern eine längere Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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