Stand: 29.05.2018 07:06 Uhr

Winsen: Mann nach Ehe-Drama in U-Haft

Nachdem ein 47-Jähriger am Sonntagabend in Winsen im Landkreis Harburg seine getrennt lebende Ehefrau in deren Haus erstochen haben soll, hat ein Richter Haftbefehl erlassen. Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft.

Mann war stark alkoholisiert

Nach Angaben der Polizei hatte sich der Mann den Beamten selbst gestellt. Der 47-Jährige habe selbst den Notruf gewählt und angegeben, seine Frau getötet zu haben, so die Polizei. Als die Beamten das Reihenhaus betraten, kam ihnen der Mann aus der Küche mit erhobenen Händen entgegen. Laut Polizei war er stark alkoholisiert. Im Obergeschoss fanden die Polizisten dann die 40-jährige Ehefrau leblos auf dem Boden. Sie konnte noch reanimiert werden, starb aber wenig später im Krankenhaus.

Kinder waren während der Tat zu Hause

Nach ersten Erkenntnissen war es im Haus der 40-Jährigen zu einem Streit mit dem von ihr getrennt lebenden Ehemann gekommen. In dessen Verlauf soll der Mann mehrfach mit einem Messer auf die Frau eingestochen haben. Die acht und zwölf Jahre alten Söhne waren während der Auseinandersetzung ebenfalls zu Hause. Inwieweit sie die unmittelbare Tat mit ansehen mussten, ist laut Polizei noch unklar. Beide Kinder wurden von Seelsorgern betreut. Weitere Details zum Tathergang wollten die Beamten mit Blick auf das laufende Verfahren nicht nennen.

Weitere Informationen

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Künftig sollen Messerangriffe in der Kriminalstatistik gelistet werden. Das teilte Niedersachsens Innenministerium mit. Die Gewerkschaft der Polizei hatte das zuvor gefordert. (27.03.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 28.05.2018 | 09:30 Uhr

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