Stand: 01.03.2018 09:16 Uhr

Kälte fordert Todesopfer: Mann erfriert in Winsen

Die eisigen Temperaturen haben in Niedersachsen ein Todesopfer gefordert. Ein 38-Jähriger aus Hamburg ist in der Nacht zu Mittwoch ins Eis auf einem zugefrorenen Seitenarm der Luhe eingebrochen und erfroren. Nach Angaben der Polizei hatte ein Spaziergänger am Mittwochmorgen den leblosen Körper entdeckt. Der Mann alarmierte die Rettungskräfte. Diese konnten allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Kräfte reichten nicht aus

Nach Angaben der Polizei deuten die Spuren darauf hin, dass der Mann zunächst den zugefrorenen Schlossteich überquert hatte. Dann sei er offenbar weiter auf den Luhearm gelaufen, heißt es. Dort sei er durch das Eis gebrochen. Er schaffte es nach Angaben der Polizei noch, seine durchnässte Winterjacke auszuziehen. Offenbar reichten seine Kräfte aber nicht mehr, um aus dem Wasser heraus die Böschung hochzuklettern. Die genaue Todesursache soll noch ermittelt werden. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es derzeit nicht.

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A 7 nach Lkw-Unfall wieder frei

Auch in den kommenden Tagen soll es klirrend kalt bleiben. Für Autofahrer im Land gilt daher weiterhin: Vorsichtig fahren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glätte auf den Straßen. Offenbar nicht langsam genug war in der vergangenen Nacht ein Lkw auf der Autobahn 7 zwischen Berkhof und Schwarmstedt im Heidekreis unterwegs. Das Fahrzeug schleuderte nach Angaben der Polizei in die Mittelleitplanke, durchbrach sie und blieb auf der Gegenfahrbahn liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Helfer hatten Mühe, den umgestürzten Laster zu bergen. Die Fahrbahn nach Süden war für mehrere Stunden gesperrt. Auch die Ausweichstrecken im Heidekreis waren überlastet.

Eis, Eis, Eis: Die Sportler freut's

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Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 | 28.02.2018 | 18:00 Uhr

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