Stand: 12.08.2020 19:37 Uhr

Salzgitter AG macht wegen Corona Millionenverlust

Vor zahlreichen Stahlrollen, auch Stahlcoils genannt, läuft auf dem Gelände der Salzgitter AG eine Mitarbeiterin vorbei. © dpa - Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte
Der Stahlkonzern Salzgitter hat im ersten Halbjahr ein hohes Minus verbucht. (Archivbild)

Der Stahlhersteller Salzgitter AG hat im ersten Halbjahr wegen der Corona-Krise ein Minus von fast 145 Millionen Euro nach Steuern verbucht. 2019 hatte der Konzern im Vergleichszeitraum noch mehr als 96 Millionen Euro verdient. Zwar sei die Baubranche trotz der Krise stabil geblieben, so das Unternehmen. Aber die eingebrochene Nachfrage aus der Automobilindustrie habe das Ergebnis getrübt.

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Corona-Pandemie wirkt sich massiv aus

Bereits Ende Juli hatte die Salzgitter AG mit vorläufigen Zahlen über einen Fehlbetrag von knapp 128 Millionen Euro informiert. Die Folgen der Pandemie hätten den Konzern im zweiten Quartal 2020 stark beeinträchtigt, hieß es. Derzeit liege der Fokus auf dem Management der wirtschaftlichen Auswirkungen. "Oberste Priorität besitzt die Sicherung der Liquidität des Konzerns", sagte Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann.

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Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG arbeitet in Salzgitter an einem Hochofen. © dpa Foto: Jochen Lübke

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Die Salzgitter AG hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Dem Stahlkonzern zufolge liegt der Fehlbetrag vor Steuern bei 127,8 Millionen Euro, Grund sei die Corona-Pandemie. (23.07.2020) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 12.08.2020 | 09:30 Uhr

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