Stand: 23.11.2018 19:05 Uhr

Black Friday: Die Gefahr mit den Schnäppchen

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Am 23. November werden beim Black Friday wieder Schnäppchen gejagt. (Archivbild)

Black Friday - der Tag nach Thanksgiving in den USA - hat auch hierzulande wieder bei vielen Menschen für einen Kaufrausch gesorgt. Weil der "schwarze Freitag" als Startschuss für des Weihnachtsgeschäft gilt, gab es viele Sonderangebote. In Deutschland wird der Black Friday immer beliebter, in den Innenstädten und in Online-Shops wurden mit teils hohen Preisnachlässen geworben. Allerdings riet die Verbraucherzentrale in Niedersachsen zur Vorsicht: "Wir können nicht bestätigen, dass die Black-Friday-Angebote stets Schnäppchen sind", sagte Mona-Maria Semmler gegenüber NDR.de.

Der Trick mit der unverbindlichen Preisempfehlung

"Die Reduzierungen beziehen sich oft auf die unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller", so Semmler. "Diese Empfehlungen liegen in vielen Fällen aber deutlich über den aktuellen Marktpreisen." Wichtig sei es, sich nicht von Rabatten blenden zu lassen. Um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um ein Schnäppchen handelt, sollten Kunden auf jeden Fall im Vorfeld Preise im Internet oder bei Einzelhändlern vergleichen, rät Semmler. Außerdem solle man sich bei der Kaufentscheidung nicht unter Druck setzten lassen: "Schnäppchen kann man das ganze Jahr über machen", so Semmler.

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Der Cyber Monday im Internet

Der Cyber Monday fällt immer auf den Montag nach Thanksgiving, in diesem Jahr also auf den 26. November. An diesem Tag bieten viele Online-Shops Produkte zu vermeintlich reduzierten Preisen an. Die meisten von ihnen veranstalten inzwischen eine ganze "Cyber-Monday-Woche", die schon am Montag davor beginnt.

Warnung vor "Fake Shops" im Netz

Die Verbraucherzentrale warnt im Zusammenhang mit Online-Einkäufen vor sogenannten Fake Shops. "Das sind Shops, die eigentlich nur dazu da sind, dass die Kunden per Vorkasse bezahlen und schlussendlich vielleicht gar keine oder gefälschte Waren erhalten", sagte Semmler. Das Problem an diesen Shops sei, dass sie von Jahr zu Jahr immer professioneller gestaltet werden: "Für den Kunden wird es immer schwieriger, zu erkennen, was sich dahinter verbirgt. Im Zweifel sollte man also lieber die Finger davon lassen."

Mögliche Hinweise auf "Fake Shops"

  • Holpriges Deutsch, eine offensichtlich schlechte Übersetzung
  • Bezahlung nur per Kreditkarte oder Vorauszahlung möglich
  • Fehlende Angaben im Impressum
  • Fehlende oder merkwürdig klingende AGB

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 24.11.2017 | 08:00 Uhr

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