Stand: 14.11.2018 07:48 Uhr

Warnemünde: Mittelmole in der Diskussion

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Die Visualisierungen zeigen lediglich Baukörper, Volumen sowie die Räume dazwischen. Wie die Fassaden, Dachformen und Farben später genau aussehen, steht noch nicht fest.

Im Ortsbeirat von Warnemünde sind am Dienstagabend erneut die Pläne für die Bauvorhaben der Wohnungsgesellschaft WIRO auf der Mittelmole erörtert worden. Die WIRO hatte das Grundstück vor Jahren erworben und plant dort etwa 300 Wohnungen sowie Geschäfte. Vor allem der viel zu kleine Veranstaltungsraum sorgte zunächst für Kritik bei den Warnemündern. Der Saal im Technologiezentrum fasste knapp 100 Gäste - mehr als 200 wollten aber die öffentliche Sitzung verfolgen.

Wohnhäuser sollen nicht höher als 22 Meter sein

Die WIRO war auf vorhergehende Beschwerden der Warnemünder eingegangen und stellte neue Pläne für Wohnhäuser vor, die eine Höhe von 22 Metern nicht überschreiten. Ein sogenanntes Quintett aus fünf Hochhäusern auf der Molenspitze sei vom Tisch, hieß es. Damit entstünden aber auch rund 2.500 Quadratmeter Wohnfläche weniger als ursprünglich vorgesehen.

WIRO will über weitere Planungen informieren

WIRO-Chefplaner Christian Jentzsch versprach, dass auf der Mittelmole ausschließlich Mietwohnungen gebaut würden. Demnächst sollen auf einer weiteren öffentlichen Veranstaltung die überarbeiteten Planungen in einem größeren Rahmen als am Dienstagabend präsentiert werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.11.2018 | 06:30 Uhr

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