Stand: 09.07.2018 10:56 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Trockenheit lässt Pegelstände sinken

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In Neu Darchau hat die Elbfähre wegen Niedrigwassers den Betrieb eingestellt. (Archivbild)

Die anhaltende Trockenheit wirkt sich auf die Wasserstände in den Flüssen und Seen in den westlichen Landesteilen aus. An der Elbe auf niedersächsischem Gebiet hat die auch von Pendlern aus Mecklenburg-Vorpommern genutzte Fähre in Neu Darchau am Montag ihren Betrieb eingestellt. Der Pegel steht dort mittlerweile bei nur 86 Zentimetern.

Nicht untypisch, aber schon extrem

Das Niedrigwasser in der Elbe sei für die Jahreszeit nicht untypisch, aber schon extrem, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes Lauenburg. Auch in der Gegend um Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist die Lage angespannt. So ist der Pegelstand der Elbe in Dömitz auf 28 Zentimeter gesunken.

Höhere Stände weiter östlich

Entlang des Müritz-Elde-Wasserkanals und der Störwasserstraße ist die Lage dagegen noch nicht so angespannt. Dorthin fließe das Wasser aus den Seen. Die Kanäle würden dadurch reguliert, hieß es. Daher liegt der Pegel in der Lewitz und auch an der Schweriner Werderbrücke noch im Normalbereich bei rund 100 Zentimetern.

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Pegelkarte für Mecklenburg-Vorpommern

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.07.2018 | 11:00 Uhr

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