Stand: 07.01.2020 11:48 Uhr

Schulbusunfall: Ermittlungen gegen Autofahrer

Schulbus nach Unfall bei Neustadt-Glewe © Ralf Drefin Foto: Ralf Drefin
Nach dem Unfall wurden zahlreiche Schulkinder vorsorglich in Kliniken gebracht.

Nach dem Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Auto bei Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Autofahrer. Nach bisherigen Ermittlungen hat der 39-Jährige mit seinem Auto die Vorfahrt des Busses missachtet, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag in Ludwigslust.

Fast alle Kinder wieder zu Hause

Am Dienstagmorgen wurden nur noch drei Kinder und ein Autofahrer im Krankenhaus behandelt. Alle anderen waren noch am Montagabend aus den Krankenhäusern entlassen worden. Die insgesamt 27 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 17 Jahren wurden nach Angaben der Kliniken nur leicht verletzt. Neun Kinder waren ambulant in Hagenow behandelt worden, 18 wurden zunächst in die Helios Klinik in Schwerin gebracht.

Autofahrer leicht verletzt

Der 39-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Busses sei hingegen ambulant am Unfallort behandelt worden, hieß es. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. In ersten Meldungen der Polizei hieß es noch, dass der Bus mit einem Kleintransporter zusammengestoßen sei.

Weder Alkohol noch Drogen im Spiel

Der Unfall hatte sich um kurz nach 16 Uhr nahe der Bushaltestelle Hohes Feld zwischen Neustadt-Glewe und Wöbbelin ereignet. Mehrere Freiwillige Feuerwehren sowie zwölf Notärzte und Rettungssanitäter waren an der Unfallstelle. Die Straße war für anderthalb Stunden voll gesperrt. Die Polizei schloss Alkohol- oder Drogenkonsum bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher aus. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 07.01.2020 | 07:30 Uhr

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