Eine Hand hält eine Spritze mit einem experimentellen Corona-Impfstoff. © dpa

Rostocker Corona-Impfstudie ausgesetzt

Stand: 15.04.2021 06:11 Uhr

Die Rostocker Unimedizin hat eine Studie über den Corona-Impfstoff des Pharma-Unternehmens Johnson & Johnson ausgesetzt. Weil die Auslieferung nach Europa gestoppt wurde, können die Forscher nicht weiterarbeiten.

Die Rostocker Unimedizin muss eine Studie über den Corona-Impfstoff des US-amerikanischen Pharma-Unternehmens Johnson & Johnson unterbrechen. Die Firma hat die Auslieferung ihres Wirkstoffs nach Europa gestoppt. Die Studie soll unter anderem überprüfen, wie lange der Impfstoff wirkt. Deshalb wurden im vergangenen September 240 Probanden in Deutschland zweimal geimpft. Jetzt standen für eine zweite Studie weitere 50 Probanden bereit. "Die Sache pausiert", so Professor Emil Reisinger gegenüber NDR 1 Radio MV. Der Impfstoff wird auch in Hamburg und in Berlin wissenschaftlich überprüft.

Blutgerinnsel bei sechs Frauen

In den USA wurden bereits 6,8 Millionen Menschen mit dem Serum von Johnson & Johnson geimpft. Bei sechs Frauen traten danach Blutgerinnsel auf. Deshalb stoppte der Konzern vorläufig die Auslieferung von 55 Millionen Impfdosen nach Europa. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will in der kommenden Woche ein Gutachten über mögliche Thrombosen durch den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson abgeben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 15.04.2021 | 06:00 Uhr

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