Stand: 17.02.2020 06:57 Uhr

Polizisten bei Kontrolle von rechtem Szene-Treff verletzt

Ein Polizist hält eine Kelle mit der Aufschrift "Halt Polizei" in der Hand. © picture alliance / dpa Foto: Bodo Marks
Polizisten wollten am Rande eines rechten Szenetreffs einen Autofahrer kontrollieren.(Symbolfoto)

Bei der Kontrolle eines Treffpunkts der rechten Szene in Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind in der Nacht zum Sonntag mehrere Polizisten angegriffen worden. Drei Polizisten wurden nach Angaben der Polizei in Neubrandenburg verletzt, einer von ihnen durch einen Tritt an den Kopf. Zwei Tatverdächtige wurden vorübergehend festgenommen. Ihnen wird unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung vorgeworfen.

Polizisten von zwölf Männern bedrängt

Laut Polizei hatte sich eine Gruppe von etwa zwölf Männern in einer Garagensiedlung ein Lagerfeuer angezündet. Die Beamten wollten ein Auto kontrollieren, das von dort wegfuhr. Der 28-jährige Fahrer habe das verweigert und einem Beamten gegen den Kopf getreten. Daraufhin wurden ihm Handschellen angelegt. Die übrigen Männer kamen hinzu und ein 51-Jähriger versuchte demnach, den 28-Jährigen zu befreien. Die Beamten forderten Verstärkung an, sodass 19 Streifenwagen im Einsatz waren.

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Verbot von "Combat 18" - Durchsuchungen auch in MV

Bundesinnenminister Seehofer hat die rechtsextreme Gruppe "Combat 18" verboten. Die Polizei hat am Morgen Objekte im ganzen Bundesgebiet durchsucht - so auch im Kreis Mecklenburgische Seenplatte. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 17.02.2020 | 06:00 Uhr

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