Noten im Durchschnitt: Auf in die Sommerferien

Stand: 18.06.2021 05:36 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern ist heute der letzte Schultag an den allgemeinbildenden Schulen. Mehr als 153.000 Schülerinnen und Schüler bekommen ihre Zeugnisse und können dann in die Sommerferien starten.

Ein Schuljahr voller Herausforderungen gehe zu Ende, sagte Bildungsministerin Bettina Martin von der SPD. Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern hätten sich pandemiebedingt ständig auf neue Situationen einstellen müssen. Schulschließungen, Distanzlernen, Wechselunterricht sowie Masken-und Testpflicht hätten allen viel abverlangt, so Martin. Ihre Abiturergebnisse haben bisher 80 Prozent der Gymnasien gemeldet.

Noten entsprechen weitgehend dem Durchschnitt

An diesen Schulen haben knapp 95 Prozent der Abiturienten ihre Prüfungen bestanden, etwas mehr als in den Vorjahren. Die landesweite Durchschnittsnote liegt bei 2,3, das entspricht genau dem Vorjahreswert. Das Land hatte allerdings die Mathe-Ergebnisse nachträglich um zwei Notenpunkte angehoben, weil sie ungewöhnlich schlecht ausgefallen waren. Die Mittlere Reife haben gut 92 Prozent der Prüflinge geschafft, das sind deutlich weniger als in den Vorjahren. Der Notendurchschnitt blieb auch hier gleich. Er liegt bei 2,6. Anfang August geht es weiter mit der Schule.

Mit den Ferien beginnt die Reisezeit

Bei sommerlicher Hitze beginnt mit den Ferien auch die Reisezeit. Doch es gibt, was den Sommerurlaub 2021 betrifft, noch Unsicherheiten: Ab 1. Juli will die Bundesregierung nicht mehr generell von touristischen Reisen ins Ausland abraten - ob es angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante des Corona-Virus so kommt, ist unklar. Aber bislang ist geplant: Es sollen ab 1. Juli keine Reisewarnungen mehr gelten. Das betrifft derzeit fast 100 Staaten weltweit ganz oder teilweise, darunter zum Beispiel die Nachbarländer Frankreich, Niederlande und Dänemark. Die Bundesregierung hatte bereits am vergangenen Sonntag zahlreiche Länder und Regionen von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen, darunter die verbliebenen zwei österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg, ebenso wie Teile Griechenlands, Kroatiens und der Schweiz.

VIDEO: Starke Hitze im Norden (3 Min)

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