Stand: 25.03.2020 10:17 Uhr

Neues Corona-Testzentrum in Neubrandenburg

Testsets mit Abstrichstäbchen liegen im Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner
Getestet wird nur, wer eine ärztliche Überweisung oder eine Anmeldung der kommunalen Gesundheitsbehörden hat.

Immer mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern werden von ihren Ärzten in die landesweiten Corona-Testzentren geschickt. In Neubrandenburg nimmt ein weiteres Testzentrum seinen Betrieb auf. Damit gibt es zwei Standorte für Corona-Tests im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Bisher gab es nur einen Standort in Neustrelitz.

Bei Verdacht Hausarzt anrufen

Der Verdacht auf eine Infektion muss zunächst von einem Arzt oder vom Gesundheitsamt festgestellt werden. In der vergangenen Woche mussten immer wieder Menschen beim Testzentrum in Neustrelitz abgewiesen werden, die sich vorsorglich testen lassen wollten, teilt das Gesundheitsamt mit. Bei einem Verdacht solle auf keinen Fall die Hausarztpraxis persönlich aufgesucht werden. Symptome und das weitere Vorgehen müssen per Telefon abgesprochen werden. Positiv getestete Patienten werden innerhalb von 48 Stunden benachrichtigt.

Erste Corona-Patienten wieder gesund

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es derzeit 36 Infizierte. Nach Angaben des Gesundheitsamtes sind dies ausschließlich Menschen, die zuvor in Risikogebieten waren oder deren Kontakpersonen. Die ersten Corona-Patienten, die vor mehr als zwei Wochen aus den Skigebieten zurück gekommen sind, seien inzwischen gesund und wieder voll arbeitsfähig.

Weitere Testzentren geplant

Mit einem Zehn-Punkte-Programm will die Landesregierung die Ausbreitung des Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern verlangsamen. Dazu sollen weitere Testzentren eingerichtet werden, in denen Abstriche bei Verdachtsfällen genommen werden. Weitere Anlaufstellen sind in Anklam, Wolgast und auf Usedom geplant. Drei zusätzliche soll es bei der Landespolizei geben. Dort werden Beamte mit Verdacht auf eine Infektion getestet.

 

Bürgertelefone zum Coronavirus

Zentrale Hotline des Wirtschafts- und Gesundheitsministeriums:
(0385) 588 - 5888
Mo. bis Do. 9 - 12 Uhr / 13 - 15 Uhr sowie Fr. 9 - 12 Uhr

Hotlines des Sozialministeriums:
(0385) 588 - 1999-7 und (0385) 588 - 19999 für Fragen rund um Krippen, Kindergärten, Horte und Kindertagespflegestellen
(0385) 588 - 19995 und (0385) 588 - 19997 für Fragen zu Pflege- und sozialen Einrichtungen
Mo. - Fr. 9 bis 18 Uhr

Hotline vom Kinderschutzbund für gestresste Eltern:
(0385) 479 - 1570
Mo. - Fr. 14 bis 17 Uhr

Seelsorge-Hotline der Nordkirche für Alte und Kranke:
(0800) 454 0106
täglich 14 bis 18 Uhr

Hotline des Landwirtschaftsministerium:
(0385) 588 - 6599
Mo. - Fr. 8 bis 17 Uhr

Gesundheitsamt Landkreis Mecklenburgische Seenplatte:
(0395) 57087 - 5330

Landkreis Vorpommern-Greifswald:
(03834) 8760 - 2300
Mo. - Fr. 8 - 20 Uhr, Sa. + So. 9 - 12 Uhr

Landkreis Vorpommern-Rügen:
(03831) 357 - 1000
E-Mail: corona-fragen@lk-vr.de

Landkreis Nordwestmecklenburg:
(03841) 3040 - 3000
Mo. bis Do. 9 - 12 Uhr / 13 - 17 Uhr sowie Fr. 9 - 12 Uhr

Landeshauptstadt Schwerin:
(0385) 545 - 3333
Mo. bis Do. 8 - 16 Uhr sowie Fr. 8 - 12 Uhr

Landkreis Rostock:
(03843) 7556 - 9999
Von 7 bis 22 Uhr geschaltet

Landkreis Ludwigslust-Parchim:
(03871) 722 - 8800
Mo. bis Do. 8 -12 Uhr/13 - 16 Uhr sowie Fr. 8 - 13 Uhr, Sa. und So. 9 - 16 Uhr

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.03.2020 | 07:00 Uhr

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