Stand: 04.02.2020 17:14 Uhr

Greifswald: Baustart für Technologie-Zentrum

Greifswald: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht nach der Grundsteinlegung für das neue Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie über die Baustelle. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm an der Grundsteinlegung für das neue Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie teil.

Es ist das größte Bauvorhaben der Stadt Greifswald seit 30 Jahren: Der Bau eines Zentrums für Life Science und Plasmatechnologie. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde am Dienstagnachmittag der Grundstein gelegt. Junge Unternehmen mit insgesamt rund 240 Arbeitsplätzen sollen sich hier ansiedeln. Im September 2017 war der Förderbescheid von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) überreicht worden. Mitte 2022 soll das Zentrum eröffnet werden.

VIDEO: Baustart für Greifswalder Technologie-Zentrum (2 Min)

Leitprojekt für die Gesundheitswirtschaft

Das Zentrum ist ein entscheidender Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung von Greifswald, so Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Bündnis90/Die Grünen). 38 Millionen Euro will die Stadt mit Unterstützung des Landes investieren. Es gilt als Leitprojekt für die Gesundheitswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Unternehmen und Startups werden dort auf dem Gebiet der Bioökonomie und der Plasmatechnologie forschen und marktreife Produkte entwickeln. Betreiber wird der Wissenschafts- und Technologiepark Nordost sein.

Bioökonomie und Plasmatechnologie vereint

Grafik eines Gebäudekomplexes mit farbigen Bestandteilen © Sweco Architekten
Fotomontage: farbig markiert die Bereiche des zukünfigen Life Science Zentrums in Greifswald.

Der neue Komplex soll im Innenhof zwischen dem BioTechnikum und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) mit einer vermietbaren Fläche von rund 5.500 Quadratmetern entstehen. Er wird damit in unmittelbarer Nähe zum Universitätscampus und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen errichtet. "Mit dem neuen Zentrum, in dem die Branchen Bioökonomie und Plasmatechnologie erstmals vereint werden, beschreitet Greifswald innovative Wege, und wird seine Position als bedeutender Plasmastandort weiter stärken", ist sich Fassbinder sicher.

"Gerade im Bereich der Bio- und Plasmatechnik existieren hier Schwerpunkte. Mit dem neuen Gründerzentrum werden weitere Kapazitäten geschaffen, um jungen Unternehmen gute Voraussetzungen zu bieten, Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen und sich zu etablieren."

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 04.02.2020 | 18:10 Uhr

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