Viren schweben vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia,photocase Foto: rclassen

2G, 2G-Plus und Co.: Die neuen Corona-Regeln in MV

Stand: 24.11.2021 15:00 Uhr

Einige Corona-Maßnahmen gelten bundesweit einheitlich. In anderen Punkten jedoch hat Mecklenburg-Vorpommern eigene Regelungen.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Landesregierung die Corona-Ampel zuletzt Mitte November geändert. Grenzwerte und Regeln wurden angepasst. Je nach Stufe eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt gelten nach diesem Ampelsystem bestimmte Regeln als Schutzmaßnahmen.

Wie funktioniert das Ampelsystem?

Es gibt vier Ampel-Stufen: Grün, Gelb, Orange und Rot. Hauptkriterium bei der Einstufung der aktuellen Corona-Lage in Mecklenburg-Vorpommern bleibt weiterhin die Hospitalisierungsinzidenz, also die Auslastung der Krankenhäuser. Als Nebenkriterien werden weiter die Sieben-Tage-Inzidenz bei Neuinfektionen, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sowie die regionale Auslastung der Intensivstationen berücksichtigt. Die Einstufung, also welche Ampelfarbe in einer Region gilt, erfolgt nach Angaben der Landesregierung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS).
Die Corona-Regeln werden bei Erreichen einer neuen Ampelstufe jeweils angepasst. Bevor die Regeln verschärft werden, muss die Einstufung mindestens drei Tage lang in einer höheren Stufe liegen. Für eine Lockerung der Maßnahmen muss die Einstufung mindestens fünf Tage lang in einer niedrigeren Stufe liegen.

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