Stand: 12.07.2020 15:07 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Corona: Angespannte Lage im öffentlichen Nahverkehr

In Rostock werden Busse und Straßenbahnen mittlerweile wieder häufiger genutzt, aber zu Beginn der Corona-Pandemie blieben viele Sitze leer. (Archivbild)

Der Städte- und Gemeindetag sieht aufgrund der Corona-Pandemie den öffentlichen Nahverkehr in Deutschland in Gefahr. Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist die Lage bei Bus und Bahn angespannt. Dabei gibt es nach Angaben des Geschäftsführers des Städte- und Gemeindetages, Helmut Dedy, keine Anzeichen für eine erhöhte Ansteckungsgefahr für Fahrpersonal und Fahrgäste.

Rostock: RSAG rechnet mit sechs Millionen Euro weniger Einnahmen

Nach Aussage des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen sank die Zahl der Fahrgäste in den ersten Wochen der Schutzmaßnahmen bundesweit auf 20 Prozent des üblichen Aufkommens. Ähnlich drastisch sieht es in den größten Städten in Mecklenburg-Vorpommern aus. Von zehn Fahrgästen in Rostock fuhren in den ersten Corona-Wochen nur drei mit Bus und Bahn. Allerdings habe sich die Situation mittlerweile deutlich verbessert, hieß es aus dem Unternehmen. Die Rostocker Straßenbahn AG rechnet dennoch mit einem Einnahmeverlust von etwa sechs Millionen Euro bis Jahresende.

Dramatischer Einbruch in Vorpommern-Rügen

In der Landeshauptstadt Schwerin blieb im Schnitt die Hälfte der Fahrgäste zu Hause. Auch in Neubrandenburg wurde der Nahverkehr von nur knapp 40 Prozent der Fahrgäste genutzt. Dramatisch war der Rückgang bei der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen. Sie musste in der Anfangszeit der Corona-Krise auf mehr als 90 Prozent ihrer Einnahmen verzichten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 12.07.2020 | 15:00 Uhr

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