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Erinnerung und Akten

Montag, 06. Januar 2020, 20:30 bis 20:50 Uhr, NDR Info

Zwangsarbeiterleben in Göttingen
Ein Feature von Andrea Rehmsmeier

Zwangsarbeiter © KZ-Gedenkstätte Neuengamme
In der Zeit des Nationalsozialismus profitierten Regierung wie Unternehmen vom Einsatz der Zwangsarbeiter.

Das Jahr 2020 ist ein Gedenkjahr. Vor 75 Jahren endete in Deutschland nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der 2. Weltkrieg. Als am 8. Mai die Waffen endlich schwiegen, waren mehr als 60 Millionen Menschen tot. Gefallen an der Front, ermordet in Konzentrationslagern, verbrannt in Bombennächten, gestorben an Hunger, Kälte und Gewalt auf der großen Flucht.

Erinnerungen von Lilija Derjábina

Lilija Derjábina hat die Gräueltaten der Nazi-Herrschaft überlebt. Die 83-jährige Russin hat ihre Erinnerungen in einem Buch niedergeschrieben, „Weiße Lilija“.

Es sind Erinnerungen an ihre Kinderjahre, als sie zusammen mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder Zwangsarbeiterin in Göttingen war. Dort erlebte Lilija Derjábina auch den verheerenden Bombenangriff am Neujahrstag 1945.

Andrea Rehmsmeier hat die Überlebende getroffen. Und den Stadtarchivar von Göttingen. Göttingens Unternehmen haben in der NS-Zeit stark vom Arbeitseinsatz zwangsdeportierter Zivilisten profitiert. Insgesamt waren in Stadt und Region über 11.000 Zwangsarbeiter beschäftigt. Erinnerung und Akten: Eine Spurensuche.

Eine gezeichnete Weltkarte. © fotolia.com Foto: zagandesign

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