Männerhände beim Benutzen eines Smartphones. © Colourbox Foto: -

Hilfe für Aussteiger aus der Neonazi-Szene

Stand: 04.03.2024 14:42 Uhr

Wer aus der Neonazi-Szene aussteigen will, findet in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg mehrere Beratungs- und Hilfsangebote.

Die Kontaktaufnahme mit den Beratern ist meist per Telefon, SMS, E-Mail oder Brief möglich - auf Wunsch auch anonym. Manche Angebote werden von privaten Vereinen oder Initiativen getragen, manche gehören zu staatlichen Einrichtungen. Hier listen wir verschiedene norddeutsche und bundesweite Angebote auf. Dort finden in der Regel auch Leute Unterstützung, die in ihrer Umgebung Menschen kennen, die sich von der der rechten Szene distanzieren wollen.

Hilfe für Neonazi-Aussteiger - Linksammlung

"Nordverbund Ausstieg Rechts" hilft Aussteigern

Im "Nordverbund Ausstieg Rechts" bündeln die norddeutschen Länder ihre zivilgesellschaftlichen Ausstiegsangebote. Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung ausstiegswilliger Funktionäre. extern

Niedersachsen: Sicherer Ausstieg mit "Neustart"

Das niedersächsische Programm "Aktion Neustart" wendet sich an ausstiegswillige Rechtsextremisten und verspricht einen sicheren Ausstieg. Das Programm ist beim Innenministerium angesiedelt. extern

Niedersachsen: "AussteigerhilfeRechts" bietet Hilfe

Das niedersächsische Programm AussteigerhilfeRechts bietet eine verlässliche und kostenfreie Begleitung für die Loslösung aus der rechten Szene an. Es ist beim Justizministerium angesiedelt. extern

Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen

Das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) fördert die Opfer- und Ausstiegsberatung bei Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamismus. extern

MV: "Jump" hilft beim Absprung aus Neonazi-Szene

Die Mitarbeiter von "Jump" in Mecklenburg-Vorpommern helfen ausstiegswilligen Rechtsextremisten. Außerdem beraten sie Menschen, die mögliche Aussteiger kennen und sie unterstützen wollen. extern

SH: Programm KAST wendet sich an Gewalttäter

Das Angebot KAST (Kieler Antigewalt- und Sozial-Training) in Schleswig-Holstein wendet sich an straffällig gewordene Menschen - und will ihnen die Perspektive ihrer Opfer vermitteln. extern

Hamburg: "Kurswechsel" berät Ausstiegswillige

Das Projekt "Kurswechsel" bietet Informationen und Beratung zum Ausstieg aus rechten Zusammenhängen in Hamburg. Das Angebot ist kostenfrei und gewährt Vertraulichkeit. extern

Demokratiezentrum im Land Bremen

Der Projektverband bietet Ausstiegsprogramme für Rechtsextremisten und Opferberatung. extern

"Exit Deutschland": Bundesweite Aussteigerberatung

"Exit Deutschland" hilft Aussteigern beim Weg aus der rechtsextremistischen Szene. Die Initiative wurde von einem früheren Polizisten und einem hochrangigen Neonazi-Aussteiger gegründet. extern

Linksammlung: Erste Hilfe gegen Neonazis
Junge Frau arbeitet am Laptop © picture-alliance / beyond/Claudia Göpperl

Notfallnummern und Beraterteams im Norden

Was kann man tun, wenn man Opfer oder Zeuge rechtsradikaler Angriffe wird? In dieser Linksammlung finden direkt Betroffene, aber auch Schulen, Vereine und Behörden Anlaufstellen. mehr

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Rechtsextremismus

Ein Smartphone mit einem eingeblendeten NDR Screenshot (Montage) © Colourbox Foto: Blackzheep

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