Stand: 22.09.2021 10:34 Uhr

Corona-Regeln: Das gilt derzeit im Norden

Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz (Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen stationär zur Behandlung aufgenommenen Covid-19-Patienten je 100.000 Einwohner) gilt jetzt als wichtigste Größe für die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie - und nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen. Über die Maßnahmen können die Länder je nach regionaler Gegebenheit selbst entscheiden.

Zwar gelten im Norden weiter die meisten Lockerungen des Sommers, aber bei einem Bund-Länder-Treffen am 10. August wurde die sogenannte 3G-Regel zum Beispiel für Restaurants oder Veranstaltungen in Innenräumen vereinbart: Für einen Zutritt muss der- oder diejenige generell geimpft, genesen oder getestet sein. Die Bundesländer können die Regel aber bei niedrigem Infektionsgeschehen aussetzen. Für die Umsetzung sind die Länder in eigener Verantwortung zuständig. Steigt das Corona-Risiko an, wird unter Umständen auch die 2G-Regel (geimpft oder genesen, Tests reichen nicht aus) umgesetzt.

Die "Bundes-Notbremse", die ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 deutschlandweit einheitliche Regelungen vorgab, war zum 30. Juni 2021 ausgelaufen.

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gelten derzeit unterschiedliche Corona-Regeln. Hier finden Sie einige der wichtigsten Bestimmungen im Überblick:

Was bedeutet die 3G-Regel?

Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) erhalten Zutritt zu Innenräumen von Behörden und anderen Einrichtungen wie Restaurants, Kinos, Fitnessstudios oder Krankenhäusern. Ausgenommen sind Kinder unter sieben Jahren und minderjährige Schüler, die regelmäßig getestet werden. Bei einem niedrigen Corona-Risiko kann die Regelung ausgesetzt werden. Antigen-Schnelltests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, PCR-Tests nicht älter als 48 Stunden. Gäste von Beherbergungseinrichtungen müssen bei der Anreise einen negativen Test vorweisen und diesen alle 72 Stunden wiederholen.
Bei der 2G-Regel reicht ein Test nicht aus, hier haben nur Geimpfte oder Genesene Zutritt.

Niedersachsen

Seit dem 22. September wird für die Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen die Hospitalisierung als neuer Leitindikator herangezogen. Sie bestimmt sich nach der landesweiten Zahl der Einweisungen von Covid-19 Erkrankten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Eine Warnstufe wird künftig erreicht, wenn der neue Leitindikator und mindestens einer der beiden anderen bereits bekannten Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. Die Änderungsverordnung gilt bis zum 10. November.

Insgesamt gibt es drei Warnstufen und es gilt die sogenannte 3G-Regel. In der neuen Corona-Verordnung macht Niedersachsen einen Schritt Richtung 2G-Regel. Gastronomie, Kultur- und Sportstätten dürfen wählen, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen - oder ob sie an der 3G-Regel festhalten und auch Menschen mit negativem Corona-Test einlassen. Bei 2G fällt im Gegenzug die Abstands- und Maskenpflicht. 2G ist eine Option bei Warnstufe 1, die auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen mit ärztlichem Attest, wie beispielsweise Schwangere oder stillende Mütter, einschließt.

Aktuell gelten folgende Maßnahmen:

Großveranstaltungen: Eine Veranstaltung mit maximal 25.000 Menschen darf stattfinden, wenn sie von der zuständigen Behörde zugelassen wurde. Dabei darf die Kapazität des Veranstaltungsortes höchstens zu 50 Prozent ausgeschöpft werden - diese Auflage entfällt, wenn der Veranstalter die 2G-Regel einführt. Der Veranstalter muss ein besonderes Hygienekonzept - in geschlossenen Räumen auch ein Lüftungskonzept - nachweisen sowie die Kontaktdaten der Besuchenden erheben. Auch ohne Warnstufe gilt grundsätzlich die 3G-Regel. Gilt Warnstufe 2, müssen die Gäste einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen oder einen negativen PCR-Test. Bei Warnstufe 3 gilt in geschlossenen Räumen die 2G-Regel. Unter freiem Himmel gilt 3G, wobei der Testnachweis mittels PCR erfolgen muss und die Getesteten eine FFP2-Maske tragen müssen.

Kontaktbeschränkungen: Unabhängig von Inzidenz, Warnstufen und Impfstatus müssen alle Personen und Gruppen wenn möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten. Außerdem empfiehlt die Landesregierung eine ausreichende Handhygiene und das Belüften von geschlossenen Räumen. In geschlossenen Räumen, die öffentlich oder für den Besuchs- und Kundenverkehr zugänglich sind, müssen alle eine medizinische Maske tragen. Kinder unter sechs Jahren oder Kinder, die noch nicht eingeschult sind, müssen keine Maske tragen. 6- bis 14-Jährige können auch eine einfache Stoffmaske tragen. Bei privaten Veranstaltungen mit höchstens 25 Teilnehmern (Geimpfte, Genesene, Getestete und Minderjährige werden nicht mitgezählt) muss keine Maske getragen werden.

Tourismus: Bei Übernachtungen in beispielsweise Hotels, Pensionen und Ferienhäusern müssen Gäste zweimal wöchentlich einen negativen Corona-Test nachweisen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind.

Gastro: Gilt keine Warnstufe und liegt die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt stabil unter 50, dann gilt im Innenbereich von beispielsweise Restaurants, Bars und Hotels eine Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Der Betreibende muss zudem die Kontaktdaten der Gäste dokumentieren. Diskotheken, Clubs, Shisha-Lokale und ähnliche Lokalitäten dürfen nur von Personen besucht werden, die nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt bei Warnstufe 1 oder einer Inzidenz über 50 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt auch für andere gastgewerbliche Betriebe.

Einzelhandel: In allen Innenbereichen gilt generell die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen. Außerdem müssen Kunden die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten und sind gehalten, auf Handhygiene zu achten. 

Bildung: Schulen und Kitas sind im eingeschränkten Regelbetrieb nach dem sogenannten Kohortenprinzip. Schüler und Lehrkräfte müssen sich drei Mal pro Woche testen lassen. Nach den Herbstferien sind zunächst wieder tägliche Tests vorgesehen. Im Unterricht gilt für alle eine Maskenpflicht - außer für Kinder der ersten und zweiten Klasse, wenn sie einen Sitzplatz in einem Unterrichts- oder Arbeitsraum eingenommen haben.

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EIn Schild weist auf einen beschränkten Zutritt nach der 2G-Regel hin. © picture alliance / CHROMORANGE Foto: Michael Bihlmayer

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Die Hospitalisierungs-Inzidenz wird zum neuen Leitindikator. Ab Warnstufe 2 gilt künftig vielerorts die 2G-Regel. mehr

Schleswig-Holstein

Seit dem 20. September gilt eine neue Verordnung, nach der bei 3G-Umsetzung die Beschränkungen nahezu vollständig entfallen. Außerdem führte das Land ein Ampel-Modell ein, dessen Basis die Hospitalisierungsrate ist.

Die aktuell geltenden Maßnahmen im Überblick:

Großveranstaltungen: Für sämtliche Veranstaltungen gilt weiterhin, dass ein Hygienekonzept erstellt werden muss. Die Maskenpflicht entfällt allerdings und es wird nicht mehr zwischen verschiedenen Veranstaltungen unterschieden. Auch eine Höchstgrenze der Teilnehmerzahl gibt es nicht mehr.

Kontaktbeschränkungen: Die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen wird empfohlen, ebenso wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. Private Treffen sind möglich, wenn bis zu 25 Menschen teilnehmen. Vollständig Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren werden ebenfalls nicht mitgezählt, sondern als Einheit mit einem Elternteil betrachtet.

Tourismus: Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe sind geöffnet. Nur Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen bei der Anreise einen negativen Test vorweisen (max. 48 Stunden alt beim Antigen-Schnelltest/PCR). Ein erneuter Test ist nicht mehr notwendig.

Gastro: Es gilt die 3G-Regel. Die Maskenpflicht und die Pflicht zum Erheben der Kontaktdaten entfallen. Außerdem gibt es keine Höchstgrenze, wie viele Menschen an einem Tisch sitzen dürfen. Es gibt auch keine Einschränkungen zum Verzehr von Alkohol. Beschäftigte, die im regelmäßigen Gästekontakt stehen, müssen alle 72 Stunden einen Testnachweis vorlegen oder eine Maske tragen. Das gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.

Einzelhandel: In Geschäften müssen Kunden und Beschäftigte grundsätzlich medizinische Masken tragen. Ausgenommen bleiben Beschäftigte, wenn die Übertragung von Viren durch "ähnlich geeignete physische Barrieren" verringert wird.

Bildung: In Kitas herrscht Normalbetrieb. Das Personal muss in der Regel Maske tragen und ungeimpftes Personal sich zwei Mal wöchentlich testen. Schüler müssen vorerst weiter einen Mund-Nasenschutz in den Innenräumen der Schule tragen. Auf dem Schulhof kann die Maske abgesetzt werden. Alle Schüler müssen sich zwei Mal in der Woche testen lassen. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht testen lassen, dürfen das aber freiwillig tun.

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Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern hat ein Ampelsystem eingeführt, nach dem sich die Schutzmaßnahmen richten sollen. Das Modell hat vier Stufen (grün, gelb, orange und rot) und berücksichtigt zunächst die Auslastung der Krankenhäuser ("Hospitalisierung") und danach die Auslastung der Intensivstationen durch Corona-Patienten sowie die aktuellen Corona-Zahlen (Inzidenz). Das Ampelsystem sieht keine Schließungen, sondern nur noch Schutzmaßnahmen vor.

Die wichtigsten Regeln im Überblick:

Großveranstaltungen: Großveranstaltungen im Außenbereich mit bis zu 15.000 Gästen sind möglich, müssen aber mit einem Hygienekonzept und Tests abgesichert werden. Auch Märkte und Volksfeste dürfen wieder stattfinden, sind aber wie auch Großveranstaltungen genehmigungspflichtig. Ab Stufe "rot" müssen Großveranstaltungen von den Kreisen und kreisfreien Städten untersagt werden. Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, für die die Veranstaltenden die 2G-Regel festgelegt haben.

Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich bis zu 30 Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen. Die Zahl der verschiedenen Haushalte ist nicht festgelegt. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Ab Stufe "rot" gelten wieder umfangreichere Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum: drinnen bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten, draußen bis zu zehn Personen unabhängig von der Zahl der Haushalte. Private Feiern in der Gastronomie sind dann nur mit 30 Personen erlaubt. Vollständig geimpfte und genesene Personen werden bei diesen Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt.

Tourismus: Tourismus ist grundsätzlich möglich, auch Tagestourismus. Es gelten umfangreiche Hygienevorschriften. Gäste müssen bei der Anreise zu Hotels, Pensionen und Campingplätzen einen negativen Test vorweisen und in Landkreisen mit einer orangefarbenen Einstufung alle 72 Stunden wiederholen. Das gilt auch für Kinder ab dem Schulalter, für Geimpfte hingegen entfällt die Testpflicht.

Gastro: Die Gastronomie ist auch nach 0 Uhr landesweit offen - sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Es gilt die 3G-Regel. Familienfeiern sind mit bis zu 100 Personen erlaubt. Geimpfte, Genesene und Kinder zählen dabei nicht mit. Auf den Feiern ist auch Tanzen erlaubt, jedoch nur mit einem negativen Test.

Einzelhandel: In Geschäften gilt die Maskenpflicht.

Bildung: Seit dem 16. August gibt es in Schulen keine generelle Maskenpflicht mehr. Wenn eine kreisfreie Stadt oder ein Landkreis aber über einen längeren Zeitraum eine erhöhte Risikobewertung erhält, gilt in den dortigen Schulen die Maskenpflicht wieder.

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Hamburg

Ab dem 25. September eröffnet die Hansestadt im Umgang mit Corona weitere Spielräume: Fußballstadien dürfen unter 2G-Bedingungen wieder bis zum letzten Platz besetzt werden. In den Clubs dürften Geimpfte und Genesene wieder ohne Maske und ohne Abstand tanzen. Außerdem sollen 12- bis 17-Jährige Ungeimpfte "bis auf Weiteres" an 2G-Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Seit dem 28. August 2021 haben in Hamburg alle Restaurants, Clubs, Theater, Museen, Kirchen, Hotels, Tanz- und Musik-Clubs, Kultureinrichtungen, Sportstätten und sonstige Freizeit-Einrichtungen die Möglichkeit, nur noch Geimpfte und Genesene mit Nachweis bei sich zuzulassen ("2G-Option"). Im Gegenzug entfallen dann viele Auflagen. Die 3G-Regel gilt schon länger. Nach Krawallen darf seit dem 2. Juli 2021 im Stadtpark in den Nächten zum Sonnabend und zum Sonntag kein Alkohol mehr getrunken und auch nicht mitgeführt werden.

Derzeit gelten folgende Einschränkungen:

Seit dem 23. August gelten neue Fristen für die Gültigkeit von Corona-Tests in der Hansestadt: PCR-Testergebnisse können nur noch 48 Stunden lang vorgezeigt werden, die von Antigen-Schnelltests 24 Stunden.

Großveranstaltungen: Tanzveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 250 Personen unter Auflagen möglich.

Kontaktbeschränkungen: Bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten dürfen sich nun sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien treffen. Private Feiern sind wieder möglich. Bei mehr als zehn Personen gelten Abstands- und Maskenpflicht - ebenso für drinnen eine Testpflicht. Geimpfte und Genesene werden nicht gezählt und sind von der Abstandspflicht befreit. Seit dem 18.9. sind wieder größere private Feiern möglich. Für Hochzeiten und Geburtstagsfeiern, die auf einen geschlossenen und geladenen Personenkreis beschränkt sind und in einem räumlich abgetrennten Bereich stattfinden, gilt demnach, in geschlossenen Räumen dürfen bis zu 50 Menschen, im Freien bis zu 100 teilnehmen. Dabei werden vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Bei Feiern zu Hause oder in angemieteten Räumen dürfen beim Tanzen bis zu zehn Ungeimpfte ohne Maske dabei sein - aber nur wenn sie einen negativen Corona-Test haben.

Tourismus: Hotels, Pensionen, Hostels und Campingplätze können wieder zu 100 Prozent belegt werden. Die Gäste müssen vor dem Beginn der Beherbergung sowie alle 72 Stunden einen negativen Corona-Test vorlegen. Auch Veranstalter von Stadt- und Hafenrundfahrten dürfen ihre Kapazitäten wieder vollständig nutzen. Für die Mitfahrt auf Barkassen oder in offenen Doppeldeckerbussen entfällt die Testpflicht. Kreuzfahrten sind wieder erlaubt. Jugendherbergen, die die 2G-Option nutzen, dürfen Schlafsäle ohne Personenbegrenzung belegen.

Gastro: Die Innen-Gastronomie ist unter Auflagen wieder geöffnet. So brauchen Gäste und Mitarbeiter einen negativen Corona-Test und die Besucher müssen feste Plätze haben. Ab 23 Uhr gilt für den Innenbereich eine Sperrstunde. Bars und Kneipen dürfen seit dem 22. Juni wieder Speisen und Getränke an Stehtischen anbieten, allerdings gelten dort eine Testpflicht, die Abstandsregeln und eine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung. Der Verkauf von Alkohol ist von 22 bis 6 Uhr des Folgetages in ganz Hamburg untersagt. Ganztägig ist die Abgabe von Alkohol in Bechern, Gläsern oder Einweggetränkebehältnissen verboten. Gastronomie-Betriebe, die sich für das 2G-Modell entscheiden, müssen sich nicht an Kapazitätsbeschränkungen, Abstandsgebot, Sperrstunde und andere Auflagen halten. Die Maskenpflicht abseits vom Sitz- oder Stehplatz bleibt allerdings erhalten.

Einzelhandel: Alle Läden dürfen wieder öffnen - mit einer Personenzahlbegrenzung, die sich an der Verkaufsfläche orientiert. Die Maskenpflicht gilt weiter, auch vor den Geschäften. Eine Testpflicht gibt es nicht.

Bildung: Kitas sind im Normalbetrieb. In den Schulen gilt auf im Unterricht eine Test- und Maskenpflicht. Auch für Bildungseinrichtungen, die auf 2G setzen, entfallen Auflagen, etwa das Abstandsgebot oder die Obergrenze für Lerngruppen.

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NDR Info | Nachrichten | 21.09.2021 | 15:15 Uhr

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