Stand: 22.07.2019 18:51 Uhr

Notaufnahmen: Hamburg offen für Spahns Pläne

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Notfallversorgung in Deutschland neu organisieren. Auch die Hamburger Gesundheitsbehörde plädiert für eine weitere Entlastung der Notaufnahmen in Krankenhäusern - zum Beispiel durch einen zentralen Ansprechpartner für Notfälle.

Für eine bessere Verteilung der Patienten will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Notrufnummer 112 und den Arztruf 116117 in einer gemeinsamen Leitstelle für Notfälle bündeln. Außerdem sollen an Krankenhäusern spezielle Notfallzentren eingerichtet werden.

Gesundheitsbehörde sieht sich bereits gut aufgestellt

Rettungsdienst und Notfallversorgung sind Ländersache. Gesetzlich vorgeben kann Spahn seine Pläne bisher nicht. Hamburg stehe den Ideen aber aufgeschlossen gegenüber, heißt es aus der Gesundheitsbehörde. Die sieht sich dabei bereits gut aufgestellt. In Altona, Farmsen und Harburg gebe es bereits Notfallpraxen mit langen Öffnungszeiten.

Hamburg will zentrale Anlaufstellen weiter ausbauen

Die Notfallversorgung auf zentrale Anlaufstellen zu konzentrieren, sei sinnvoll und die Struktur dafür soll in Hamburg weiter ausgebaut werden. Im vergangenen Jahr ist demnach auch der Arztruf 116117 gut angenommen worden. Ob eine Zusammenlegung dieser Servicenummer mit dem Rettungsdienst sinnvoll und technisch möglich ist, will die Behörde jetzt prüfen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 22.07.2019 | 17:00 Uhr

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