Stand: 17.08.2018 08:02 Uhr

Neue ICE-Flotte wird in Hamburg gewartet

"Heimathafen Hamburg" - den haben nicht nur Frachtschiffe, sondern auch die neuen ICE-Züge. Die Hamburger Fernverkehrswerke der Deutschen Bahn werden für die neue ICE-4-Flotte umgebaut. Mehr als 60 Millionen Euro investiert das Unternehmen dafür in die Werke in Stellingen und Eidelstedt. Bis Ende 2020 werden sie im laufenden Betrieb ausgebaut, um für die Instandhaltung der neuesten ICE-Generation gerüstet zu sein.

Techniker müssen ICE 4 aufs Dach steigen

Fast ein Dutzend der neuen Züge rollt bereits durch Deutschland - von Hamburg nach München und Stuttgart. Die Flotte soll bis 2023 auf mehr als 100 Züge aufgestockt werden. In zwei 460 Meter langen Hallen in Stellingen und Eidelstedt werden sie jede Nacht gewartet, gesäubert und repariert. Dem neuen ICE 4 müssen die Techniker aufs Dach steigen, weil dort erstmals die Klimaanlagen liegen. Deswegen brauchen die Hamburger Bahnwerke neue Dacharbeitsbühnen, deren Bau 62 Millionen Euro kostet.

"Wichtige Investition"

Mit den Arbeitern der Nachtschicht feierte Bahn-Produktionsvorstand Kai Brüggemann am späten Donnerstagabend den Baubeginn. Er sagte: "Das ist für uns eine ganz wichtige Investition. Das Werk Hamburg ist das größte Instandhaltungswerk der DB Fernverkehr und ich glaube auch das größte der Deutschen Bahn. Es ist eine Investition in die Zukunft, in unsere neue Flotte des ICE 4."

Damit werden die knapp 1.300 Bahn-Arbeitsplätze in Stellingen und Eidelstedt gesichert. Roboter kommen nur im Bahnwerk München in Einsatz, und auch nur für wasserbetankung und Schmutzwasserentsorgung der Züge.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.08.2018 | 08:00 Uhr

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